Hughes-Turner Project - Htp 2

9.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2003

Label
MTM

Besetzung
Gesang: Joe Lynn Turner
Gesang & Bass Glenn Hughes
Gitarre: JJ Marsh
Keyboard: Ed Roth
Schlagzeug: Shane Gaalass

Tracklist
1. Revlation
2. Alone I breathe
3. Losing my head
4. Going my Way
5. Hold On
6. Lost Dreams
7. Time and Time again
8. Goodbye Friday
9. Burnning the Sky
10. Sofia
11. Let´s talk about it later

Datum: 31.05.2004 - Autor Jörg
Was für eine brillante CD. Also das bei zwei so erfahrenden und gestandenen Musikern wie Joe Lynn Tuner und „The Voice of Rock“ Glenn Hughes schon gewährleistet ist, das man hochwertiges Material geliefert kriegt ist klar, aber so ein Killer habe ich nicht erwartet. Als ich letztens auf dem Konzert der beiden war, hat mich die Band um die beiden Ausnahmesänger aus den Socken gehauen. War klar das ich mir daraufhin eine CD besorgen musste. Verpennte ich es noch auf dem Konzert, konnte ein Internet-Auktions-Haus schnell Abhilfe schaffen. Ein wahres Feuerwerk an Killer-Hooks und schönen Melodien, liefern die beiden Veteranen des Hardrocks. Man könnte meine hier käme es zum „Clash of the Egos“, aber nix da, beide Sänger singen hier gleichberechtigt und auch beim Songschreiben wir sich die Arbeit „Brüderlich“ geteilt. Egal ob nun harter Rocker oder Smoothen Soul, hier liegt alles im extreme Sahnigen Bereich. Beim Song „Losing my Head“ steuert Gitarrist Steve Vai ein Solo dazu und Red Hot Chilli Peppers Schlagzeuger Chad Smith hockt hier hinter den Kesseln. Wo ich gerade bei Gitarristen bin, Klampfer JJ Marsh ist ein Musiker der Extra-Klasse (was er auf dem Konzert schon Eindrucksvoll bewiesen hatte), ein richtiger Könner der sein Scherflein nicht in den Schatten zu stellen braucht. Er spielte auch schon auf den letzten Solo-Scheiben von Glenn Hughes. Kommen die Songs alle sehr geil rüber und Glenn und Joe ergänzen sich hervorragend, kommt doch mein Lieblingssong dieser Scheibe als Solo-Song von Joe Lynn Turner daher. Das Lied „Time and Time Again“ ist so was von geil, das ich mich nicht dran satt hören kann, meine Meinung über Turner hat sich seit dem Konzert eh um einiges geändert. So ein cooles und relaxtes Lied, mit so viel Gefühl vorgetragen das man einfach nur einen Klos im Hals hat beim zuhören. Grandios, anders kann man das 2te Album von Hughes/Turner-Project nicht beschreiben. Ob nun hart wie bei „Hold on“ oder einfach nur traumhaft schön, hierzu teste man bitte „Burning the Sky“ , alles was ein gutes Hardrock-Album braucht. Leider ist die Zeit lange vorbei, wo sich eine Kombination wie bei diesen beiden Ausnahme-Sängern, in Bomben-Verkäufe neiderschlagen würde. Aber die richtigen Fans dieser Musik haben die CD eh schon längst, oder?







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