Heroes Temporis - Magni Animi Viri

9.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2006

Besetzung
Vocals: Francesco Napoletano
Vocals: Ivana Giugliano
Piano & Keyboards: Giancarlo Trotta
Keyboards & Piano: Luca Contegiacomo
Guitars: Marco Sfogli
Bass: Randy Coven
Bass: Roberto DAquino
Drums: John Macaluso
Acoustic Guitars: Simone Gianlorenzi
Voice: Matteo Salsano

Tracklist
1. Colonna Sonora
2. Heroes
3. Temporis
4. Intus
5. Finche
6. Pensieri
7. Tertia viqilia
8. Mai piu
9. Desertanima
10. Vorrei
11. Come un falco
12. Uritur
13. Sai cose
14. Immenso
15. Fortis
16. Senza respiro
17. Outro
18. CS Instrumental

Datum: 06.04.2007 - Autor Vince
Rock Oper Versuche gab es einige in den letzten Jahren, was beim „Tobias Sammet“ Projekt „Avantasia“ noch perfekt in Szene gesetzt wurde, wirkte bei „Genius“ wo wiederum viele Stars der Metal Szene vereint wurden, wie ei Fremdkörper. Nun kommt aus dem Mutterland der Oper ein neues Projekt und zwar „Heroes Temporis“ mit ihrem Album „Magni Animi Viri“. Im Gegensatz zu den Deutschen Formationen legen „Heroes Temporis“ viel mehr Wert auf den Opern Faktor in seiner reinsten Form. Hier gibt es männlichen sowie weiblichen Opern Gesang, ein 100 köpfiges Orchester (Bulgarische Symphonie-Orchester Sif 309), Bombast bis zum Abwinken und einen wirklich sehr hohen progressiven Faktor der musikalisch einzigartig ist. „Francensco Napoletano“ und „Ivana Giugliano“ übernehmen auf „Magni Animi Viri“ den Gesang und sie machen ihre Sache wirklich sehr gut. „Marco Sfori“ bekannt aus der „James LaBrie Band“ steht an der Gitarre und der Ausnahme Gitarrist kann sich trotz pompösen Fanfaren in Szene setzen. Drummer „John Macaluso“ spielte einst für den grossen „Yngwie Malmsteen“ und Basser „Randy Coven“ für den nicht weniger bekannten „Steve Morse“. Musikalisch wirkt neben den Akteuren auch der Sound perfekt und so ist das Fundament für ein grossartiges Rock Oper Album gelegt.

Man muss allerdings schon fast ein kleines fable für Opern haben, denn wie ich schon sagte, wollte man die Tradition der alten Oper in ehren halten und so ist der Rock Anteil zwar da, wird aber von grandiosen Bulgaria Orchester übertrumpft, was allerdings keinen Einfluss auf den Hörspass hat. Es ist schwierig auf einzelne Songs einzugehen, „Magni Animi Viri“ muss man als Gesamtwerk sehen und auf die ganze Länge gesehen überzeugt die Scheibe einfach auf der ganzen Linie. Die Italos haben hier wirklich Grosses geschaffen und noch nicht ist ein Rock Oper Versuch so nah an die Tradition gekommen wie von den „Heroes Temporis“ ob das nun ein Album für die Massen ist, will ich allerdings bezweifeln, da der Progressive Aspekt sehr hoch ist und man sich massig Zeit zum geniessen nehmen muss.





Buy this Record







last.fm Player


TOP-NEWS
Interview: Backyard Babies


RANDOM REVIEWS