Helstar - The King of Hell
8.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2008
Label
AFM
Besetzung
Gesang: James Rivera
Gitarre: Larry Barragan
Gitarre: Rob Trevino
Bass: Jerry Abarca
Schlagzeug: Russel DeLeon
Gitarre: Larry Barragan
Gitarre: Rob Trevino
Bass: Jerry Abarca
Schlagzeug: Russel DeLeon
Tracklist
1. The King of Hell
2. The Plague Called Man
3. Tormentor
4. Pain
5. Wicked Disposition
6. Caress of the Dead
7. When Empires Fall
8. In My Darkness
9. Garden of Temptaion
2. The Plague Called Man
3. Tormentor
4. Pain
5. Wicked Disposition
6. Caress of the Dead
7. When Empires Fall
8. In My Darkness
9. Garden of Temptaion
Datum: 19.09.2008 - Autor Jörg
Da haben die Fans –und auch ich, lange drauf gewartet. Die Texas-Metal-Legende von Helstar rauft sich zusammen und macht endlich mal wieder ein neues Studioalbum.
Nach dem die Band in den letzten Jahren konzentriert diverse Festivals gespielt hatte, wurden die Rufe nach einer neuen Studio-Scheibe immer lauter. Die Fans mussten lange warten, denn außer einem Live-Album „T’was the night of a helish X-mas“ im Jahre 2000 und einer Demosammlung (diese James Rivera Legacy-Scheibe) gab es nichts was man sich gierig in die Sammlung stellen konnte. Die furchtbare „Burning Alive“-DVD aus dem Jahre 2006, ist auch kaum eine Erwähnung mehr wert. Der Spirit von Helstar lebte unter dem Namen Destiny’s End weiter, aber die beiden Excelletten Scheiben gingen ja auch mehr oder weniger unter, wo waren die True-Metal-Freaks zu dieser Zeit?
Zum Glück gab es im letzten Jahr die supergeilen Neueinspielungen von alten Klassikern Namen „Sins of the Past“, welches schon 2 neue Songs, welche auch auf „The King of Hell“ wieder zu finden sind, enthielt. Diese Songs machten Appetit auf mehr. Warum diese beiden Lieder nicht einfach exklusive für „Sins of the Past“ blieben wird wohl bei der Band, oder dem Label liegen. Na ja.
Eröffnet wird das neue Helstar-Album von einem mächtigen, epischen Song der sich als Titeltrack herausstellt und sofort klar macht, Helstar 2008 machen ihre Sache wirklich gut. Nach „The Plague called Man“ ist der Fan auf den Knien und ist sicher einer Sache bewusst: Helstar haben es geschafft und knüpfen an ihre großartigen 80ger Meisterwerke an. „Wicked Disposition“ ist eine der stärksten Waffen, welche Helstar seit ihren „Distant Thunder“-Album auf die Fans losgelassen haben. Wenn „The King of Hell“ direkt nach „Nosferatu“ (1989) erschienen wäre, dann wäre die Diskografie der Band makellos. Auch den eben erwähnten Vampir-Longplayer steckt der „König der Hölle“ locker in die Tasche, denn hier geht es ab wie Hölle und man verstrickt sich zum Glück nicht in zu progressive Gefiedel und Gebracke.
Helstar lassen auf „The King Of Hell“ die Muskeln spielen und geben uns einwandfreien US-Metal der gehobenen Extraklasse. Sänger James Rivera mag zwar in den letzten Jahren auf etlichen Scheiben anderer Bands hervorragend gesungen haben, doch nur bei Helstar gehört er nun wirklich hin. Egal ob nun mit epischer Macht oder mit Double-Bass-Power einen schwachen Song haben sich Helstar nicht geleistet.
Insgesamt bekommen die Fans hier 7 brandneue Titel um die Ohren gehauen und die 2 schon bekannten Songs „Tormentor“ und „Caress of the Dead“, auch wenn das hier noch mal Neuaufgenommene Versionen sind
Der limitierten Erstauflage sollen noch 3 Bonusstücke ("White Witch" und "Caress Of The Dead" und "Tormentor" in der "Sins Of The Past" Version) beigefügt werden, welche sich aber nicht auf dem Vorabpromo befinden, so lasst euch überraschen was der König der Hölle da noch aus dem Hut zieht. Bin ich der einzige der beim Blick auf das Cover an das Computer-Spiel „Diablo“ denken muss? Aber so ein Bild passt einfach zum neuen und wirklich geilen Helstar-Album. Da hat sich die Wartezeit von gut 13 Jahren echt gelohnt. Jetzt noch eine flächendeckende Tour, damit ich nicht gezwungen bin auf Festivals zu gehen nur um mir Helstar anzuschauen, danke..
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