Helloween - Walls of Jericho-CD(incl. Helloween-EP&Judas)
8.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1986
Label
Noise
Besetzung
Gesang, Gitarre: Kai Hansen
Gitarre: Michael Weikath
Bass: Markus Großkopf
Schlagzeug: Ingo Schwichtenberg
Gitarre: Michael Weikath
Bass: Markus Großkopf
Schlagzeug: Ingo Schwichtenberg
Tracklist
HEllOWEEN-EP:
1.Starlight
2.Murderer
3.Warrior
4.Victim of Fate
5.Cry for Freedom
WALLS OF JERICHO:
6.Walls of Jericho (Intro)
7.Ride the Sky
8.Reptile
9.Guardian
10.Phantoms of Death
11.Metal Invaders
12.Gorgar
13.Heavy Metal (is the Law)
14.How many Tears
15.Judas
1.Starlight
2.Murderer
3.Warrior
4.Victim of Fate
5.Cry for Freedom
WALLS OF JERICHO:
6.Walls of Jericho (Intro)
7.Ride the Sky
8.Reptile
9.Guardian
10.Phantoms of Death
11.Metal Invaders
12.Gorgar
13.Heavy Metal (is the Law)
14.How many Tears
15.Judas
Datum: 25.10.2004 - Autor Jörg
Dann setzt das Intro von „Walls“ ein und man bekommt einen richtigen Schauer, der einen den Rücken runterläuft, es geht gnadenlos in den wohl bekanntesten Kai Hansen-Song über, gemeint ist „Ride the Sky“, der heimliche Hit. Hier krachen Hamburg Youngsters mit einer Speedgranate nach der anderen aus den Boxen und lassen keinen Zweifel, mit solchen Songs wie „Reptile“ oder das Ohrwürmige „Guardians“ wollte man es wissen. Die Fans liebten damals diese Scheibe und ich tue es noch heute. Schon mal das geniale „Phantoms of Death“ in Ruhe angehört? Was die beiden Gitarristen Hansen und Weikath sich hier für Gitarrenduelle liefern ist einfach umwerfend. Viele bemängeln heute den Sound der Scheiben, aber das musste halt so sein. „Metal Invaders“ ist ein Brecher und „Gorgar“ entlarvt Helloween schon früh als Spaßvögel. Nun folgt die Hymne überhaupt, ich kann gar nicht verstehen das weder Helloween noch Gamma Ray diesen Song heute nicht mehr spielen, ist ihnen wohl zu peinlich. Einzig störend ist hier wohl das zugemischte Publikum, doch das hat damals niemanden gestört und wer hat nicht auf dem Spielplatz nach der dritten Dose Aldi-Bier begeistert den Mittelteil von „Heavy Metal (is the Law)“ mitgerölt und war sich damit genau bewusst das man zu einer ganz Besonderen Sache gehörte. „Heavy Metal is the Law, keep us all united free“, das hat man sogar schon im 5ten Schuljahr nach den ersten Englischstunden verstanden. Abgeschlossen wird das „Walls of Jericho“-Album dann von dem wohl reifsten und abwechslungsreichen Song, den Helloween zu der Zeit im Repertoire hatten, „How many tears“ ist ein unschlagbarer Klassiker des „Euro-Metals“ und ich benutzte den Begriff mal nicht abwertet.
Ganz am Ende der CD findet man dann den letzten Song den Kai Hansen für Helloween gesungen hatte, „Judas“ ist ein Kracher mit Ohrwurm-Feeling, gab es damals nur als Maxi-Single und wurde nie auf einem Album veröffentlicht. Nach dieser Scheibe stieß dann ja ein gewisser Michael Kiske zur Band und wie es weiter ging, das wissen wohl die Meisten.
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