Helloween - Pink Bubbles go Ape

7.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1991

Label
EMI

Besetzung
Michael Kiske - Vocals
Roland Grapow - Guitar
Michael Wikath - Guitar
Markus Grosskopf - Bass
Ingo Schwichtenberg - Drums

Tracklist
1. Pink Bubbles Go Ape
2. Kids of the Century
3. Back on the Street
4. Number One
5. Heavy Metal Hamsters
6. Goin'Home
7. Someone's Crying
8. Mankind
9. I'm doing fine, crazy man
10. The Chance
11. Your Turn


Datum: 01.07.2004 - Autor Rene
Nach den überaus erfolgreichen Keeper of the Seven Keys Alben wurde es 2 Jahre still um Helloween. Das neue Album war zwar im Kasten, aber durfte wegen Rechtsstreitigkeiten mit der Plattenfirma nicht veröffentlicht werden. Nach Erscheinen war die Enttäuschung bei den Hardcore-Fans, die am leibsten ein drittes Keeper Album erwartet hätten, ziemlich gross. Weg war man gekommen vom Fantasy Konzept, den kitschig gemalten Farbcovern, von epischen Songs. Der neue Produzent Chris Tsangarides, der sich mit dem Painkiller-Album von Judas Priest die alten Herren gehörige entstaubte, verpasste einen erdigeren Sound. Das Cover war ein methaphorisches Foto mit einer Frau die einen Fisch zu schlucken gedenkte, im Booklet viele überdimensionale Seifenblasen und Typen mit Spiegeleiern auf den Augen ! Die schönen künstlerischen Fotos im Booklet, die mehr an Pink Floyd erinnerten als an eine Metalband, haben wahrscheinlich mehr Kohle verschlungen als die Produktion der Songs. Aber das war ja egal, die Band war jetzt bei einem Major-Label. Die Songs an und für sich gefallen mir immer noch ganz gut, vor allem das speedige "Kids of the Century", das melodische "Number One", das bombastische "Mankind", das eingängige "The Chance", die ballade "Your Turn". Eigentlich sind alle Songs auf dem Album gut, ausser vielleicht das etwas komische "I'm doing fine Crazy Man" oder der etwas lustlos vorgetragene Fun Track "Heavy Metal Hamsters". Ach ja, der Titeltrack ist eigentlich ein kurzes, auf ner Akkustikgitarre gezupftes Intro-Lieden, dessen Sinn ich bis heute noch nicht verstanden habe. Wer die Kürbisköpfe mag, darf das Album ohne Zögern kaufen, aber Neueinsteigern müsste ich eher die beiden Keeper Alben empfehlen.









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