Heir Apparent - Graceful Inheritance

10.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1986

Label
Black Dragon Records

Besetzung
Paul Davidson - vocals
Terry Gorle - guitare
Derek Peace - bass
Raymond Black - drums

Tracklist
1. EnTrance
2. Another Candle
3. The Servant
4. Tear Down The Walls
5. Tomorrow Night
6. Running From The Thunder
7. The Cloak
8. Hands Of Destiny
9. Keeper Of The Reign
10. We, The People
11. Dragon's Lair
12. Master Of Invasion
13. Nightmare
14. AND....dogro lived on


Datum: 02.07.2004 - Autor Rene
Den Begriff Kult-Band wird vor allem im Heavy Metal Sektor relativ schnell gezückt. Jede noch so untalentierte Sumpf- und Tümpel Band, die in den 80ern mal ein Album gemacht hat das sich weniger als 50.000 Mal verkaufte, wird vor irgendwelchen Schreiberlingen als Kult hochgejubelt. Bei Heir Apparent und ihrem Debüt-Album "Graceful Inheritance" hingegen trifft diese Bezeichnung den Nagel auf den Kopf. Meiner bescheidenen Meinung gesehen ist dieses Album einfach eines der besten Melodic Metal Alben aller Zeiten. Wenn ich jetzt Melodic Metal sage, zucken beinharte Metal Fans schon zusammen. Nein, es ist kein Poser Album mit klebrigen Keyboards, eierlosem Gejaule und sülzigen Love-Texten. Das Album enthält hochstehenden Metal mit geilen Gitarrenriffs, einem sanften Keaboard Teppich, und wurderschönem Gesang. Ein Album für die einsame Insel. Schon der Opener "Anohter Candle" ist ein Stück Genialität, und wird von den folgenden Songs sogar noch überboten. Vom Stil her könnte man die Band so zwischen Queensrÿche und Fates Warning ansiedeln, wobei ich sagen muss dass ich persönlich "Graceful Inheritace" über alles was die beiden bekannteren Bands je herausgegeben haben, stelle. Wer also schon etwas von Queensrÿche und Fates Warning im CD/LP Schrank stehen hat, sollte hier unbedingt zugreifen, ansonsten hat er etwas verpasst im Leben. Ihr braucht das Ding auch nicht Testzuhören, sondern einfach vertrauen dass es sich dabei um eines der besten Heavy Metal Alben aller Zeiten handelt. Wer's mir nicht glaubt, dem geb ich gern meine Adresse an, und falls jemand wirklich meint ich schreibe nur Schund, der soll herkommen und mir eins in die Fresse hauen. Glaubt mir, es wird keinen geben der dieses Album mies findet, ausser vielleicht ein paar ahnungslose ganz junge Kopfsocken Grunge-Nu-Metal Heinis, die sogar bei Operation Mindcrime die Nase rümpfen. Aber bei denen ist ja sowieso Hopfen und Malz verloren. Der Sound des Albums ist übrigens auch spitze, vor allem wenn man bedenkt dass das Album nach Angaben vom Gitarrist Terry Gorle nur 10.000 Dollar gekostet hat. Ach ja, das Nachfolgealbum "One Small Voice" kann ich euch auch empfehlen, es fällt zwar qualitativ ein wenig ab, und ist auch viel softer ausgefallen, aber keineswegs ein schlechtes Album. 10 Punkte sind fast schon eine Untertreibung für dieses göttliche Meisterwerk.



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