Heartland - Same

6.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1991

Label
A&M Records

Besetzung
Gesang:Chris Ousey
Gitarre:Gary Shape
Keyboard:Rik Carter
Bass:Phil Brown
Schlagzeug:Steve Gibson

Tracklist
1.Teach you a dream
2.Carrie Ann
3.Don´t cast your shadow
4.Real World
5.Fight fire with fire
6.That Thing
7.Walking on Ice
8.Paper Heart
9.Paradise
10.Promises

Datum: 26.06.2004 - Autor Jörg
Schön Dumm, wenn man so gar nicht mehr genau weis, was man so alles im Schrank stehen hat. So war ich doch der Meinung das ich nur noch eine, andere Heartland-Scheibe besäße. Neben der Dritten, habe ich noch das Debüt von 1991 in einer Schublade gefunden.

Wie ich schon an anderen Stelle schrieb, ist für mich das letzte Album von Heartland eine richtige Offenbarung, den „Communication Down“ aus dem Jahre 2002 ist einfach der Knaller. Gut, das mir das dritte Album nicht so richtig zusagt, habe ich ja schon mal erwähnt, doch wie steht es mit dem Debüt? Gar nicht mal so schlecht wie ich erst angenommen hatte. Leichte Hooklines und fluffige Gitarrenleads schmeicheln sich in mein Ohr und Sänger Chris Ousey singt wirklich hervorragend. Zwischen meiner Lieblings-Heartland-CD und dem Debüt liegen gut 13 Jahre, so kann man beide Scheiben nicht so richtig miteinander vergleichen, den „Heartland“ klingt schon ein wenig „datet“. Auch befindet sich mit Sänger Chris das einzige Bindeglied zur Vergangenheit auf den neueren Scheiben.

Aber mittelprächtiges bis gutes AOR-Futter gibt es auch hier zu hören. Hier und da lodert sogar ein Funke, der bei genauer Betrachtung zu einer kleinen Flame wird (Don´t cast you shadows). Gefällige Nummern gibt es hier einige (Real World, Teach you to dream) und man wippt auch mit dem Fuß gerne mal mit, doch fehlt mir hier irgendwie der entscheidende Funke, der das Album zum einem richtig Guten macht. Kommen wir doch zum Schluss, das man sagen könnte, Heartland haben ein nettes, aber wenig spektakuläres Debüt veröffentlicht.

Nette AOR-Kost, doch die Band kann es besser.



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