Havok - Burn
7.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2009
Label
Candlelight
Besetzung
Gesang/Gitarre: David Sanchez
Gitarre: Shawn Chavez
Bass: Jesse Delos Santos
Schlagzeug: ??
Gitarre: Shawn Chavez
Bass: Jesse Delos Santos
Schlagzeug: ??
Tracklist
1. Wrecquiem
2. The Root Of Evil
3. Path To Nowhere
4. Morbid Symmetry
5. Identity Theft
6. The Disease
7. Scabs Of Trust
8. Ivory Tower
9. To Hell
10. Category Of The Dead
11. Melting The Mountain
12. Afterburner
2. The Root Of Evil
3. Path To Nowhere
4. Morbid Symmetry
5. Identity Theft
6. The Disease
7. Scabs Of Trust
8. Ivory Tower
9. To Hell
10. Category Of The Dead
11. Melting The Mountain
12. Afterburner
Datum: 12.08.2009 - Autor Jörg
Auch im Hause Candlelight will man seinen Beitrag zum Thrash-Metal-Revival beisteuern und so liefern sie uns Havok frei Haus. Die aus Devener, Colorado stammende Band gehört jetzt zu den Bands, welche mir nicht so viel Zahnschmerzen machen wie so manch andere neue „Göttercombo“, auch wenn Havok offensichtlich im Gitarrenbereich sehr von Exodus und Death Angel beeinflusst wurden. Es wundert mich bei der Schlagseite zur ersten Death Angel, das diese Band nicht im Info genannt wird. Was die Suicidal Tendencies zum Sound von Havok beigetragen haben sollen höre ich nicht so auf den ersten Anhieb. Naja, die gab es eben auch schon in den 80ger und machen sich einfach gut im Infotext. Metallica erste Scheibe „Kill èm All“ haben die Havoks bis zur Bandgründung 2004 auch mehrfach gehört, denn „The Disease“ erinnert schon sehr an „Metal Millita“. Hin und wieder versuchen sich die Gitarristen auch am Annihilator-typischen Stakato-Riffing a la Jeff Waters.
Trotzt aller Querverweise macht „Burn“ auf seine charmante Art Spaß zu hören. Weil sich bei Havok immer wieder gute Hooklines einfinden, welche gerade im Melodiebereich zu Punkten wissen. „Path of Nowhere“ ist mehr als nur einfach der Versuch die wilde Energie der Thrash-Metal-Pionier-Zeit wieder zu beleben, da thrasht es abwechslungsreich im Stile von Exodus, Testament und eben Death Angel durch die Box. Havok kriegen es hin, das sie nicht abgestaubt klingen.
„Morbid Symmetry“ ist eine Speed-Granate welche eine feinen Moshpit entzünden kann und die Leute zum stagediven verführen dürfte. Havok haben doch den Versuch gewagt eigene Ideen einzubauen und setzen nicht nur aufs bloße kopieren eines Soundes.
Eigentlich dürfte hiermit schon alles geschrieben sein, was es zu „Burn“ zu sagen gibt. Thrash-Metal aus der 3ten Generation ist also doch nicht immer nur Klumperquatsch und nerviges Wiederkäuen, das haben schon Warbringer, Warpath(UK), Lazarus ADEvile bewiesen. In diese Liste kann man nun Havok auch mit eintragen, denn das Konzept welche diese Band verfolgt geht in meinen Ohren voll auf. Auch mal einen Song mit einer schönen Melodie auflockern und einen ruhigen Part einbauen wie bei „Identity Theft“, das können Havok gekonnt.
Es freut mich das mich Havok so positiv überraschen können und sie aus der Maße an überbewerteten Holter-Dipolter-Bands mit möglichst vielen Aufnäher auf der Kutte.
Das einzige Rätsel was in Sachen Havok bleibt, ist die Frage wieso nirgendwo Angaben zum Drummer zu finden sind? Möglicherweise erfahren wir es durch das Mysterium des Tanzes? Oder ihr kauft euch die CD und schaut im Booklet selber nach. Die Frage welche mir immer noch im Kopf Rumgeistert, gab es nicht schon mal eine Band mit dem Namen Havok?
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