Hartmann - Out in the Cold
9.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2005
Label
Frontiers Records
Besetzung
Gesang, Gitarre, Keyboard: Oliver Hartmann
Bass: Armin Donderer
Keyboard: Jurgen Wurst
Strings: Miro Rondenberg
Schlagzeug: Bodo Schopf
Background Gesang: Ina Morgan
Bass: Armin Donderer
Keyboard: Jurgen Wurst
Strings: Miro Rondenberg
Schlagzeug: Bodo Schopf
Background Gesang: Ina Morgan
Tracklist
1.Alive again
2.Out in the Cold
3.Brazen
4.The Same Again
5.I will cary on
6.What if I
7.How Long
8.The Journey
9.Who do you think that you are
10.Listen to your Heart
11.Can you tell where love has gone
12.Into the Light
2.Out in the Cold
3.Brazen
4.The Same Again
5.I will cary on
6.What if I
7.How Long
8.The Journey
9.Who do you think that you are
10.Listen to your Heart
11.Can you tell where love has gone
12.Into the Light
Datum: 17.04.2005 - Autor Jörg
Als ich die News las, das der ehemalige Sänger von At Vance ein Solo-Album veröffentlichen würde, dachte ich mir: Warum? Nicht das ich Oliver Hartmanns alte Band irgendwie nicht mochte, ich fand sie nur irgendwie überflüssig. Eben eine von Vielen und dann bringt der Ex-Sänger eine Solo-Platte, das wird doch nichts. Von wegen: Es ist was geworden und zwar eine Überraschung und Hammer sondergleichen. Ich wurde nach den ersten beiden Stücken eines besseren belehrt, denn so habe ich mir „Out in the cold“ sicher nicht vorgestellt. Klasse AOR und phasenweise amtlicher Hardrock, das ist „Out in the Cold“, wenn es auch mal ein wenig bombastisch wird, wie eben beim Titelsong, so schlägt die CD gut ein.
Ganz großes Kino bekommt der Zuhörer von Oliver Hartmann geliefert und seine Stimme klingt einfach nur großartig.
Hier stehen die alten Götter wie Deep Purple, Rainbow oder Free Pate und geben den Songs ihren Segen. Ein wenig übertrieben, aber wieso soll man seine Begeisterung nicht einfach mal in wahre Worte fassen. Hier hört man richtig Herzblut heraus und wird gerade zu gefesselt von den Liedern. Auch wenn sich ein Stück wie „Brazen“ ein wenig wie The Rasmus anhört, was aber an der hohen Stimme beim Refrain liegt. So unscheinbar die CD aussieht, so packt einen „Out in the cold“ und lässt einem nicht mehr los. Liegt es an meiner momentanen Gefühlslage das mich Oliver so begeistert mit seinen Liedern? Ich frage meine Frau, welche genau so begeistert ist und die CD genau so häufig in den CD-Player wirft wie ich.
„I will cary on“ eines der Highlights und lässt mich erschaudern, doch den Vogel schießt der Herr Hartmann mit der, in meinen Augen Ballade des Jahres –bisher zumindest, ab. Das Lied „The Journey“ ist ein Attentat im positiven Sinne, weil wenn mich ein Song mal so packt und ich so einfach nur Sprachlos bin, dann ist da doch etwas dran. Das ist ein echtes Meisterwerk, danke dafür.
Hardrock-Freunde und AOR-Fans sollten sich unbedingt auf den Weg zum Händler ihres Vertrauens machen und einfach diese CD kaufen. „Out in the Cold“ ist eine der großen Überraschungen des Jahres geworden, ich bin platt.





