Erscheinungsjahr
2007
Label
Ulterium Records
Besetzung
Gesang: Phil Goode
Gitarre: Kirk Evin
Gitarre: B.D. Hughes
Bass: Zack Rament
Schlagzeug: Ran Dee
Keyboard: Hugo Vimme, Endre Kirkesola
Tracklist
01. 1000 Paper Cranes
02. Fallen Angel
03. Escaping the Clouds
04. Eye of the Storm
05. Through Dirt
06. Like hail from blue Sky
07. Love Reflection
08. Never Fall
09. Eternity in Fire
10. Rainbow´s End
Datum: 26.03.2007 - Autor Odette
Die Band Grand Lux war mir bisher unbekannt. Da auch sonst keine Promoinfos dabei waren, musste ich mir erstmal im Internet die Informationen von ihrer Webseite heraussuchen. Der Fünfer kommt aus Norwegen und besteht schon seit 1999. Gegründet wurde das Ganze von Ran Dee, Kirk Evin und B.D. Hughes Anfang 1999. Ist man eher die härtere Schiene und Powermetall aus Norwegen gewöhnt, wird man hier mit dem typischen alten Hardrock verwöhnt. Musikalische Inspirationen gaben klassische Metallbands wie Dio, Kiss, Ozzy Osbourne und Judas Priest was man auch sehr schnell herausfinden kann, wenn man den ersten Durchlauf ihrer Scheibe verfolgt. 2004 brachten sie ihr Debüt Album „Iron Will“ unter dem norwegischen Label Sand Records heraus und somit liegt mir drei Jahre später ihr zweites Album „Carved in Stone“ vor. Gemäß ihrem ersten Album haben sie sich auch auf dem Nachfolger wieder dem klassischen 80iger Hardrock gewidmet. Schön und gut wenn man die 80iger wieder aufleben möchte, nur wird hier wirklich nichts Neues und Frisches gespielt, was mich ein wenig irritiert. Man kann doch wohl nicht mehr erwarten, dass die Gleiche Musik heute auch noch zieht, wenn man alles kopiert was man früher gemocht hat. Leider kommen so viele Neuartige Bands wie Tokio Hotel, Private Line oder Crucified Barbara mit fettem powergeladenem Sound heraus, dass es sehr schwer wird noch mit dem klassischen 80iger Sound zu überzeugen. Klar sind Songs wie ihr Opener „1000 Paper Cranes“, „Fallen Angel“ „Eye of the Storm“ kraftstrotzende Heavy Stücke und machen Spaß sie anzuhören. Bei „Through Dirt“ lassen sogar Thin Lizzy, The Sweet Töne grüßen, was mir jetzt nicht so gut gefällt. Mittendrin schwächen die Songs leider auch sehr ab und wirken oft eintönig und langweilig, bis sie mit „Eternity in Fire“ mit voller Kraft und Tempo wieder einschlagen. Leider enden sie mit dem langweiligen „Ranbow´s End“ was mich dann doch mehr und mehr die Scheibe bei Seite legen lässt. Kurzum, wer dem klassischen Metal nachweint und sich nicht trennen kann, sollte sich das Album kaufen oder zumindest anhören, alle anderen Hände weg. Wäre wirklich schön gewesen, alten Sound mit Neuen frischen Ideen zu kombinieren!