Gotthard - G

8.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1996

Label
BMG / Ariola

Besetzung
Gesang: Steve Lee
Gitarre: Leo Leoni
Bass: Marc Lynn
Schlagzeug:Hena Habegger

Tracklist
1. Sister Moon
2. Make my day
3. Mighty Quinn
4. Movin´On
5. Let it be
6. Father is that enough?
7. Sweet little R´R`
8. Fist in your face
9. Ride on
10. In the name
11. Lay down the law
12. Hole in one
13. One Life, One Soul

Datum: 31.05.2004 - Autor Jörg
Das dritte Album der Schweizer Hardrocker ist meiner Meinung nach das Beste, welches die Band je veröffentlichte. Den schon tollen Vorgänger kann man in Qualität und Spielfreude noch einen draufsetzen und legt eine CD ohne Ausfall vor. „G.“ überzeugt von der ersten bis zur letzten Minute an, ohne auch nur ein einziges Mal zu schwächeln. Ganz egal ob nun Powervoller Rocker oder schöne Ballade, obwohl davon gleich 3 Stück am Start sind, ist „G.“ auch das härteste Album der Schweizer. Das einzige was mich an der CD schon von Anfang an genervt hat, ist das wiedermall extrem bescheuerte Cover. Ey, Man was soll das mit den Eiern? Aber man soll ja ein Buch nicht nach dem Umschlag, und eine CD nicht nach dem Cover beurteilen, aber hier nervt mich das Artwork ungemein. Vielleicht habe ich auch nur wieder nicht den künstlerischen Anspruch nicht verstanden. Aber zum Glück eiern (hahahaha –der Verf.) GOTTHARD ja nicht herum, sondern geben ordentlich Gas. Das Album kommt in seiner ganzen Pracht am Besten rüber, wenn man es einlegt und ordentlich aufdreht. Eine Tradition von GOTTHARD wurde auch hier weitergeführt und zwar das nachspielen eines Klassikers, hier hat man den Bob Dylan-Song „Mighty Quinn“ in ein vor kraft nur so überquellendes Stück Hardrock verwandelt und lässt keinen Zweifel an den Qualitäten der Gruppe. Sänger Steve Lee hat ein super Organ und singt von hohen Schreien bis hin zum sanften Flüstern das ganze Repertoire. Produziert und Unterstützung bekamen GOTTHARD hier wieder von ihrem alten Weggefährten Chris von Rohr. An der Produktion können sich noch heute einige Leute eine große Scheibe von abschneiden, hier kracht es ordentlich und macht „G.“ zu einem der Alben des Jahres 1996. Leider drifteten GOTTHARD bei ihrem nächsten Album in eine etwas ruhigere Ecke ab und mich verlies das Interesse an der Band.

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