Goodess of Shiva - Same

5.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2007

Label
metal heaven

Besetzung
Gesang/Gitarre: Armin Sabol
Gesang/Bass: Mat Sinner
Schlagzeug: Martin Schmidt

Tracklist
01. Heritage of Shiva
02. Walking on Thorns
03. Mind of a Killer
04. This ain´t Love
05. Gone with the Dough
06. Barefoot and Naked
07. Down on Luck
08. Heat of the Night
09. Ali Baba
10. Same old City
11. Hold on
12. Red
13. Heritage of Shiva Outro


Datum: 06.02.2007 - Autor Odette
Als ich von Mat Sinners neuem Projekt Goddess Shiva hörte, war ich total aufgeregt, da ich eigentlich alles mag, was Mat Sinner anfasst. Bei Goddess Shiva war ich da eher enttäuscht. So neu ist das Teil nämlich auch nicht, nachdem ich die Infos dazu gelesen hatte. Mat Sinner und Armin Sabol spielten bereits 1975 und 1976 zusammen in einer Rockband namens Crayfish. Als große Fans von Jimi Hendrix und Frank Marino´s Mahagony Rush, hatte Armin die Idee, ein Power-Trio mit Hilfe von Martin Schmidt (Ex-Leaves Eyes, Ex-Atrocity) zu gründen. So wurde im Frühjahr 1977 die Band Shiva aus der Taufe gehoben. Zwischen 1977 und 1980 gaben sie um Stuttgart zahlreiche Liveshows. Sogar als Opener gaben sich Goddess Shiva mit Whitesnake oder Nina Hagen nen Auftritt, um hier einige zu nennen. Trotzdem endeten beide Versuche Shivas, in den Jahren 1978 und 1980 in einem Desaster und somit erschien auch niemals ein Album. Bis auf jetzt! Was in letzter Zeit an Re-Unions wiederbelebt wird, kann einerseits gut sein, aber andererseits für unnötig gehalten werden. Was mich betrifft hätte es nicht sein müssen. Da Mat mit seinen eigenen Projekten Primal Fear und Sinner voll ausgelastet ist und wahrlich einfach dort seine Stärken in Sachen Powermetall und Melodikrock vorzüglich vereint sind und hier eben mehr der Bluesrock angehaucht wird, was schlichtweg nicht zu Mat Sinner passt. Armin Sabold hat sich in der Zwischenzeit als fähigen Produzenten (Die Fantastischen Vier, Hazel ´o Connor, Rage) und Studiogitarrist bewehrt und sogar ein eigenes Studio namens Shivasound eröffnet, wo auch das gleichnamige Album nun aufgenommen wurde. Leider wirkt das Album auf mich ziemlich unprofessionell, vor allem da es bestimmt auch bessere Originale gibt, die mehr den Bluesrock beherrschen und hier Goddesss Shiva wie reine Anfänger klingen lassen. Ich möchte hier natürlich nicht andeuten, dass beide keine Profis sind, dass sind sie keine Frage, aber die Musikrichtung ist einfach sehr unpassend und man sollte dann eben die Finger davon lassen und nicht noch mal aufwärmen. Es gibt natürlich auch angenehmere Songs wie „Mind of a Killer“, „This ain´t Love“ oder auch „Hold On“ die ein Rockerherz höher schlagen lassen und das Ohr erfreuen. Auch lassen sich parallelen zu Sinner ziehen, aber mehr auch nicht. Fans der blusigen Ecke werden ihre wahre Freude daran haben, als echter Hardrockfan jedoch würde ich das Teil nicht kaufen.









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