Erscheinungsjahr
1994
Label
Zero / Steamhammer
Besetzung
Gesang: Glenn Hughes
Gitarre: Thomas Larrson
Gitarre: Eric Bojfeldt
Keboard: Mic Michaeli
Bass: John Leven
Schlagzeug: Ian Haughland
Tracklist
1. Burn
2. The Liar
3. Muscle and blood
4. Lay my body down
5. From now on…
6. Into the Void
7. Still in love with you
8. Coast to Coast
9. This time around
10. Owed to G
11. Getting´tighter
12. You keep on moving
13. Lady double dealer
14. I got your number
15. Stormbirnger
Datum: 31.05.2004 - Autor Jörg
Der wahrscheinlich beste Sänger im Hardrockbereich spielt im Japan und nutzt die Chance und lässt die Aufnahmemaschine mitlaufen. Ein wahres Feuerwerk an Hughes-Hits die bis zum dortigen Zeitpunkt erschienen sind werden hier abgerissen und der Meister selber befindet sich in Top-Form, obwohl er auf den ersten beiden Stücken ein wenig kratzig klingt, ich denke mal er war noch nicht richtig warm. Aber spätestens bei meine Fave „From now on...“ ist er in eine betörenden Form und lässt die hohen Schreie, die einem unter die Haut gehen hören und trifft die höchsten Töne. Eine Top-Band hat „The Voice of Rock“ hier zusammengetrommelt und drei Leute von Europe mit an Bord. John Leven, Mic Michaeli und Ian Haughland haben ja auch schon auf dem ein oder anderem Solo-Album von Glen gespielt. Die Stimmung könnte auch kaum besser sein und die Fans gehen gut mit, auch können sie andächtig schweigen wenn es die Situation verlangt. Logisch das Mr. Hughes auch auf den ein oder anderen Hit von Deep Purple zurückgreift, außerdem wird hier auch mit „I got your number“ das Hughes/Thrall-Album gewürdigt und mit „Coast to Coast“ noch einen Knaller aus Trapez-Zeiten von Glenn seine ersten Scheiben mit aufgenommen hatte. Sicher werden hier nicht alle Projekte und Bands berücksichtig wo der Chef je gesungen hat, dafür würde sogar eine Doppel-Album nicht ausreichen. Aber hier kann man sich eine guten Überblick über das Schaffen des hervorragenden Sängers machen, ein heißer Tipp für Einsteiger also. Ich mag noch das leicht düstere „Into the Void“ sehr gerne und natürlich „You keep on moving“, welches Deep Purple ja schon ewig nicht mehr spielen. Ein herrliches Live-Album, bei dem alles stimmt und sogar alle Texte im Booklet abgedruckt worden sind. Ein Meister-Sänger in Hochform und mit einer starken Set-List, was will man mehr? Eben, schade das für Live-Scheiben keine Noten vergeben werden.