Girl - Live at the Marquee



Erscheinungsjahr
2000

Label
Recierver Records

Besetzung
Gesang: Phil Lewis
Gitarre: Phil Collen
Gitarre: Gary Laffy
Bass: Simon Laffy
Schlagzeug: Pete Barnacle

Tracklist
1.Ice in the Blood
2.Icy Blue
3.Made for it
4.Overnight Angels
5.Old Dogs
6.Big Nights
7.Sweet Kids
8.Wasted Youth
9.Nice & Nasty
10.My Number
11.Standard Romance
12.Thru the Twilite

Datum: 03.02.2005 - Autor Jörg
Girl aus England gehören zu den Vertretern der NWOBHM, welche zusammen mit Wrathchild die eher Glamrock-Ecke dieser Welle vertraten. Interessant ist an Girl sicher das sich hier 2 sehr bekannte Musiker mit im Line-Up befinden. Einmal haben wir hier an der Gitarre Phil Collen und am Gesang gibt es hier Phil Lewis zu beklatschen. Collen wanderte ja später zu Def Leppard und feierte mit der Band Megaerfolge bis zum heutigen Tage. Phil Lewis verschlug es nach LA und gründete dort bald die L.A.Guns, kann aber mit denen nicht mehr an seine anfänglichen Erfolge anknüpfen. Seit dem dritten Album, sind die L.A. Guns doch ein wenig abgeschlagen, was so den Erfolg angeht.

Girl haben es auf 3 Scheiben gebracht und 2000 wurde diese Live-CD herausgebracht. Die an sich recht amtlich ist. Als Glamrock-Veteranen werden Girl oft bezeichnet, was auf das Outfit wohl gut passen mag. Die Musik klingt ein wenig wie die L.A. Guns zu Debützeiten gepaart mit Tygers of Pan Tang oder Praying Mantis.

Ob es hier alle Hits der Band abzufeiern gibt weis ich leider nicht, da „Live at the Marquee“ die einzige Scheibe ist, welche ich von Girl kenne. Das Publikum reagiert recht gut auf die Songs du der Sound ist klar und amtlich. Songs rauschen uns hier 12 Stück entgegen und machen einen guten Eindruck. Solche Titel wie „Icy Blue“, das Boogie-Lied „Overnight Angels“ oder „Sweet Kids“ gehen gut ab und lassen auf einiges hoffen. Klar denkt man dank der Stimme von Lewis immer wieder an die L.A. Guns, doch das finde ich nicht so arg.

Abschließend bleibt mir noch zu sagen, das ich „Live at the Marquee“ ganz ordentlich finde, mich aber nicht vor Begeisterung nass mache. Leider kann ich euch nicht sagen, aus welchem Jahr die Aufnahmen von „Live at the Marquee“ stammen, da in der CD kein Piep davon steht. Wer mal wissen möchte wo die Wurzeln vom Glamrock liegen, außer bei den 70ziger Größen wie Sweet, T.Rex oder Slade, der kann sich ja mal mit Girl auseinander setzen.







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