Gary Barden - Love&War

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2007

Label
Escape Music

Besetzung
Gesang: Gary Barden

Tracklist
1. Creatures of the Night
2. Unchain Me
3. When the lovin´dies
4. The Last Samurai
5. You
6. Dragon´s Fire
7. Voices in the Rain
8. Love Lost
9. Burn on the Flame
10. Deja´Vu
11. In Love&War

Datum: 08.10.2007 - Autor Jörg
VÖ: 22.10.07

Der Unkaputtbahre Gary Barden ist wieder da. Nach seinem guten, aber relativ unspektakulären Album „Agony and Xtasy“ von 2006, hat sich der Ex-Sänger von Praying Mantis, MSG mit „Love&War“ wieder ein echt strammes Hardrock-Album aus dem Ärmel geschüttelt. Gary Barden wurde von einige Leuten so oft schon abgeschrieben und für ausgebrannt erklärt, doch der britische Sänger rappelt sich immer wieder auf und bringt die Fans von ihm zum grinsen.

Wieder einmal entstand „Love&War“ mit Garys Kumpel Michael Voss (Mad Max, Casanova) und das ist gut so, denn die Zusammenarbeit der Beiden scheint wunderbar zu funktionieren. Das leckgeschlagene Silver-Projekt scheint ja derzeit erst einmal zu ruhen und so konzentriert man sich auf diese CD.

Kerniger und auch ein wenig härter ist „Love&war“ geworden, das hört man schon an den bratenden Gitarren welche „Creatures of the Night“ zu einem idealen Opener machen. „Unchain Me“ ist eine smoothe Nummer, welche sich mit knorke Refrain ins Ohr bohrt.

Hinter „When the lovin´ dies“ könnte man eine schöne Schmuseballade vermuten, doch hier findet man eine hervorragenden Rocksong der auch auf einer MSG-Scheibe zu den Highlights hätte gehört.

Schön zu hören, dass sich Gary nicht unterbuttern lässt und immer wieder zu überraschen weiß. Ich bin ehrlich und habe so ein kräftiges und kerniges Album wie „Love&war“ nicht erwartet, obwohl ich Gary Barden zu meinen Fave-Sängern zähle.

Begeistert die Scheibe schon bei der ersten Runde, kristallisiert sich bald „The last Samurai“ als ein Highlight heraus, das Stück hätte auch von der Machart auf einer der ersten Silver-Scheiben stehen können. Mit „Dragons Fire“ gibt es noch einen harten und sehr rockigen Song der sich im Großhirn auf lange Zeit festsetzt. Geiles Asia-Intro wurde hier noch gemacht, das denn Song in die 1ste Liga hebt.

„Burn on the Flame“ ist ein fantastischer Song mit Ohrwurm und Hit-Potential, die Gitarren-Solos erinnern mich an Thin Lizzy und das Stück verbreitet gute Laune ohne Ende

Auch die balladeske Seite von Mr. Barden kommt auf dieser CD zum Zuge und da weiß der Gute auch zu punkten. Am Ende der CD steht der quasi Titelsong „In Love&War“ und bringt das Album wunderbar und schön zu Abschluss.

„Love&war“ ist ein echter Pflichtkauf für Hardrock-Fans, Leute welche Gary Bardens Stimme mögen kommen hier voll auf ihre Kosten und können hier in alle Facetten des sympathischen Sängers schwelgen. So gesehen ist „Love&War“ eine Best of Gray Barden, nur eben mit brandneuen Stücken.







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