Gamma Ray - To The Metal !
8.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2010
Label
Edel
Besetzung
Gesang/Gitarre: Kai Hansen
Bass: Dirk Schlächter
Gitarre/Keyboard : Henjo Richter
Schlagzeug: Dan Zimmermann
Bass: Dirk Schlächter
Gitarre/Keyboard : Henjo Richter
Schlagzeug: Dan Zimmermann
Tracklist
1.Empathy
2.All You Need To Know
3.Time To Live
4.To The Metal
5.Rise
6.Mother Angel
7.Shine Forever
8.Deadlands
9.Chasing Shadows
10.No Need To Cry
2.All You Need To Know
3.Time To Live
4.To The Metal
5.Rise
6.Mother Angel
7.Shine Forever
8.Deadlands
9.Chasing Shadows
10.No Need To Cry
Datum: 01.02.2010 - Autor Frank
Und wie ein Uhrwerk werden auch die Reaktionen auf die Band einprasseln. Da haben wir die Gruppe der Musikerpolizei, also die Jungs die bei Konzerten hinten stehen, die Arme verschränken und am Liebsten meckern und nölen. Das diese Jungs nur unter Aufbringung aller Energie die Gitarre einstöpseln können ist selbstredend. Diese eine Gruppe wird entweder nicht mehr zeitgemäße Kinderlieder und Happy Metal ausmachen oder feststellen, dass Gamma Ray sich nicht mehr entwickeln und eigentlich nur noch von ihrem Namen leben. Die Oberpolizisten (als echter Grünkittel würden diese Typen wegen Unfähigkeit in den Innendienst an den Schreibtisch verbannt.) Dieser Gruppierung stellen fest dass Kai Hansen am Besten nach „Land oft he Free“ in den Ruhestand gegangen wär.
Die Gruppe der treuen Fans feiert sowieso alles ab, was Kai Hansen auf den Markt bringt und dulden keine Kritik.
Ich gehöre schon mit zu den Gamma Ray / Kai Hansen Fans, aber ich glorifiziere nicht alles, was die Jungs auf den Plattenteller bzw. in den CD-Schlitz befördern, deshalb sind neue Gamma Ray Alben für mich immer wieder spannend.
Neun Studio Alben stehen schon bei mir im Schrank! Ich liebe immer noch das Gamma Ray Debüt. Das liegt vermutlich auch daran, dass Kai Hansen mir (musikalisch) damals das geben konnte, was ich von der anderen damaligen Lieblingsband „Helloween“ nicht mehr bekam; Melodic Speed Metal! Der Zweitling konnte die Erwartungen nicht ganz erfüllen, „Insanity and Genius“ dann aber wieder. „Land oft he Free“ übertraf dann nicht nur durch den Wechsel am Gesang nochmal alle Erwartungen?
Wie heißt es so schön, „Wenn man auf dem Gipfel eines Berges steht, kann es nur bergab gehen!“ Aber, anders als viele Kritiker sehe ich die Truppe nicht im Sturzflug, sondern es gab immer eine große Zahl guter und zum Teil auch sehr guter Songs die von Durchschnitt durchmengt wurden. Also eine Wanderung rund um den Gipfel.
Die Erwartungshaltung bei „To The Metal“ war bei mir ebenso durchwachsen und letztendlich dauerte es auch etwas bis ich mich in die Scheibe reingehört habe. Nein, „Gamma Ray“ haben kein ultrakomplexes Album kreiert, aber man muss schon hinhören um nicht gleich in das „wieder das Gleiche“ Gestöhne der Musikerpolizei einzustimmen. Irgendwie ist es mit der Musik wie mit dem Cover. Zuerst stickt quietschgrün und orange ins Auge und man möchte losbrüllen, dann fallen einem die vielen kleinen und doch offensichtlichen Teilchen auf.
Los geht es mit Empathy! Ganz ehrlich habe ich nicht mit so einem Stampfer gerechnet. Düster – Groovend- Mächtig.
„All You Need To Know“ ist dann doch der klassische Gamma Ray/ Kai Hansen Song. Geschwindigkeitsmäßig geht es gleich zu Beginn in „Wall of Jericho“ Geschwindigkeit los, bis der Chorus alles das hat, was man von Gamma Ray erwartet. Auch ein alter Bekannter hat sich hier sein Stücken gesichert… Michael Kiske ist im Refrain mit von der Party.
„Time To Live“ nicht mehr ganz so schnell und im Chorus nicht so ganz Happy, aber trotzdem eine typische Gamma Ray Nummer.
Beim Namensgeber hat die Truppe dann aber mal ordentlich U.D.O. gehört. Naja mir macht es nichts und ich bin davon überzeugt, dass sich die Fans der Band schon auf schöne Mitsingspielchen freuen „Haaaaiiiiil to the Metal“.
So könnte man nun die ganze Scheibe durchgehen. Gamma Ray machen keinen Hehl daraus immer noch Spaß am Metal zu haben und so finden wir in den Songs diverse Bands in Gamma Ray Style.
Bei „Rise“ erreicht man schon fast zum „Rollenspiel Speed Metal“ wie bei alten Blind Guardian. Der Song kickt und macht Spaß! Geil! „Mother Angel“hat ein paar Judas Priest (klassische Priester) Anleihen, „Shine Forever“ erinnert zu Beginn der jeweiligen Strophen an Painkiller.
Wer möchte kann sich also daran Aufhängen, ich werde das Seil nicht durchschneiden.
Wenn ich eine Platte „To The Metal“ nenne, dann darf ich auch ein wenig von den Aushängeschildern inspirieren lassen. Weil Ganna Ray aber selber auch zu diesen gehören, genehmigen sie sich weiterhin wie Ganna Ray zu klingen.
Nicht der ganz große Knaller, aber ein Album, dass Spaß macht und deshalb auch 8 Punkte verdient hat )okay 1 Punkt ist mein Fan Bonus!





