From Behind - Game Over
6.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2006
Label
LionMusic
Besetzung
Gesang: Nicky Moore
Gitarre: Manny Charlton
Gitarre: Mikale Fässberg, Frederik Borg
Bass: Andreas Gruftstedt
Schlagzeug: Car-Michael Hildesjö
Gitarre: Manny Charlton
Gitarre: Mikale Fässberg, Frederik Borg
Bass: Andreas Gruftstedt
Schlagzeug: Car-Michael Hildesjö
Tracklist
1.Queen Bitch
2.Catwalk
3.What you´re doing
4.Picture
5.Family
6.Boneman
7.Crutch
8.Gone
9.Play Dirty
10.Size Doesn´t Matter
11.Gone (Reprise)
2.Catwalk
3.What you´re doing
4.Picture
5.Family
6.Boneman
7.Crutch
8.Gone
9.Play Dirty
10.Size Doesn´t Matter
11.Gone (Reprise)
Datum: 01.05.2006 - Autor Jörg
Nicky Moore ist zurück, aber wer ist das? Werden sich die Jüngeren unter euch sicher fragen. Nun, Nicky Moore ist ein Veteran aus England und der hat jahrelang mit der Band Samson gespielt(leider ist Paul Samson vor ein paar Jahren verstorben) und sang dort einige späte Klassiker der Band ein. Zusammen mit Manuel „Manny „ Charlton von Nazareth kommt die Stimme von Alben wie „Before the Storm“ oder „Don´t get mad, get Even“ wieder zurück.
Nickey Moore ist gesundheitlich nicht mehr ganz so auf der Höhe, wer seinen Auftritt auf dem Wacken-Open-Air vor ein paar Jahren gesehen hat, weiß sicher was ich meine. Aber der „Man der Bruce Dickinson ersetzte“ lässt sich nicht unterkriegen und versucht nun mit From Behind wieder einen Fuß in die Tür zu bekommen.
Zusammen mit den Schweden Mikael Fässberg, Frederik Borg, Carl-Michael Hildesjö (Jet Black Combo, Confactor) und Andreas Grufstedt gingen die beiden Veteranen dann ins Studio und spielten diese blusige Hardrock-CD ein. Mikael und Andreas spielen sonst noch in der Band von Paul Di Anno.
Das Album „Game Over“ klingt wie es zu erwarten war, blusiger NWOBHM-durchtränkter, stampfender Hardrock mit der Stimme welche sich doch mehr als gut schlägt. So einen Schrei wie bei „What´you´re Doing“ habe ich den dicken Sänger nicht mehr zugetraut. Auch die tolle Ballade „Picture“ ist mehr als gelungen und zaubert richtig Atmosphäre in die heimische Hütte. Sicher klingt das Album nicht „Up To Date“ und die jüngeren Höher werden „Game Over“ sicher als „alten Scheiß“ abtun. So ganz Unrecht haben sie da nicht, aber auch für diese Musik gibt es wohl ein Publikum. Teenagerhöschen wird Nickey Moore mit seiner Musik auch nicht mehr stürmen wollen.
Leute die auf die alten Samson-Sachen stehen und sich eine Scheibe irgendwo zwischen Hardrock und harten Blues anhören mögen sind hier sicher gut beraten.
Das die Musik altbacken klingt ist nun wahrlich kein Beinbruch, nur leider wird diese CD nicht mehr viele Leute ansprechen. Ich widerspreche mich jetzt nicht selbst, es ist schon recht gut geworden aber das Publikum für solch eine Musik wird leider immer weniger. Der Gesang von Nicky ist hier echt gut und mit "Boneman" hat man ein geiles Blues-Stück an Bord was echt cool as fuck is.
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