Force of Evil - Same
8.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2004
Label
Escapi New Media/ Alive Music
Besetzung
Martin Steene - Gesang
Hank Sherman - Gitarre
Michael Denner - Gitarre
Hal Patino - Bass
Bjarne T. Holm - Schlagzeug
Hank Sherman - Gitarre
Michael Denner - Gitarre
Hal Patino - Bass
Bjarne T. Holm - Schlagzeug
Tracklist
01. Dawn of Dominion
02. Hell on earth
03. Mindbreaker
04. Eye of the Storm
05. Misery Man
06. Samhain
07. The Calling
08. Foundtain of Grace
09. Demonied
10. Under the Blade
11. Eternity
02. Hell on earth
03. Mindbreaker
04. Eye of the Storm
05. Misery Man
06. Samhain
07. The Calling
08. Foundtain of Grace
09. Demonied
10. Under the Blade
11. Eternity
Datum: 25.05.2004 - Autor Jörg
Sicher kann sich Force Of Evil nicht mit „In the Shadows“, „Melissa“ und schon gar nicht mit „Don´t break the Oath“ messen, soll auch gar nicht der Fall sein. In einer Zeit in der gestandene Helden zwiespältige bis langweilige, wenn nicht sogar grottenschlechte Scheiben veröffentlichen, ist jeder frischer Wind willkommen. Und den spürt man bei Force Of Evil. Wenn Bands wie VICIOUS RUMORS (noch mit Carl Albert versteht sich), Cage, Brainstorm oder Judas Priest zu euren Lieblingen zählen, dann leiht dieser Band/ Projekt mal ein Ohr. Es gibt Heavy Metal Power vom Fass, so Powervoll hätte ich mir die neuen Scheiben manch anderer Band gewünscht. Das Album strotzt gerade zu vor irrwitzigen Solos und hammerharten Gitarrenriffs. Lasst euch auf diese Scheibe ruhig ein. Ganz egal ob man den kultigen 80zigern huldigt oder eher zu neuren Power-Metal-Combos tendiert. Hier dürften beide Zielgruppen befriedigt werden. Jeder Metalhead dürfte schon allein bei durchlesen der Songtitel feuchte Hände bekommen, leicht klischeehaft, aber nicht kitschig. Heavy Metal eben!
Genau so und nicht anders muss für mich Heavy Metal klingen, nicht zu angestaubt und doch traditionsbewusst, modern aber nicht wie der letzte Trend. Hart und doch melodisch, Hooklines und Ideen die mitreißen dürfen auch nicht fehlen. Am liebsten ist mir, das man bei ersten Hören schon auf hüpft und begeistert ist Das es aber auch anders geht, wo wir Force Of Evil mal als Beweißmittel festhalten können, will ich nicht ausschließen. So lange es solche Scheiben gibt, ist es mit dem Heavy Metal noch lange nicht zu Ende. Ich hoffe mal das es sich bei Force Of Evil nicht um eine Eintagsfliege handelt. Und wenn es mit Mercyful Fate eben doch mal weiter geht (Gerüchte machen ja die Runde), können die drei es wie der King halten, und zweigleisig fahren.
Ein Schmunzeln kann ich mir bei dem Song „Samhain“ ja nicht verkneifen, wenn Sänger Martin zu einem „It´s Halloween again“ ausholt, kann ich schon ein Augenzwinkern in Richtung des dänischen Königs vernehmen, wer sich auskennt weiß was ich meine.
Eine Scheibe der ich mit gutem Gewissen acht Punkte aufs Auge drücken kann. Die sind auf alle Fälle drin, die Scheibe hat eine Langzeitmotivation eingebaut. Ich muss glaube ich meine Playlist ändern.





