Firecracker - Born Of Fire

5.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2010

Label
Escape Music

Besetzung
Gesang: Tommy Keverik
Gitarre: Stefan Lindholm
Keyboard: Pontus Larson
Bass: Fredrik Folkare
Schlagzeug: Hasse Wazzel

Tracklist
1-Blind Date
2-Second Self
3-Gamekeepers song
4-Instru (metal)
5-Back Broken
6-The Refrain
7-A place called behind
8-Speed Devil

Datum: 22.04.2010 - Autor Jörg
VÖ:23.04.10

Mal schauen was die Band Firecracker da so zu bieten hat. Vor einigen Jahren als „Baby“ von Stefan Lindholm (Vindictiv) gegründet und heuer kommt nun das Album „Born Of Fire“ an den Start. Ist jetzt nicht unbedingt das innovative Album, was die Schweden da abliefern, aber auch keine Nullnummer. Wer seinen Hardrock gern mit viel Gitarrengefiedel a la Yngwie Malmsteen mag der kommt hier schon in gewisser Weise auf seine Kosten. Stefan Lindholm gibt hier immer wieder ordentlich Gas auf seiner Gitarre und weiß sein Instrument zu bedienen. Macht jetzt zwar nicht dem Yngwie Konkurrenz doch die Art die Skalen und Solos runter zu kloppen ist schon sehr ähnlich.

Als Sänger haben wir Tommy Kerevik von Seventh Wonder bei Firecracker, von dem ich vorher allerdings noch nie etwas gehört habe. Doch auch hier macht der Bursche seine Sache ganz gut und macht das Album einfach noch „schwedischer“.

Das ist auch irgendwo der Punkt bei Firecracker. Die CD „Born Of Fire“ klingt wie vieles aus dem Elch und Ikea-Land ohne groß nach oben und unten auszureißen. Irgendwo ganz gut, aber dafür auch Null Spannend. Da Info empfiehlt die CD allen Fans denen Vindictiv am Herzen liegt, was ich auch gar nicht abstreiten mag. Klingen ja auch irgendwie recht ähnlich. Firecracker dann eben nur mit mehr Gitarrengefiedel. Besonders bei den beiden Instrumental-Songs „Instru(Metal)“ und „Speed Devil“ geht es ordentlich ans Eingemachte.

Bei den Songs sticht vom Titel ja „The Refrain“ sehr heraus, doch leider ist der Song nicht so einfallsreich und witzig geraten wie die Band bei der Namensgebung war.

Ich habe es schon mal geschrieben und tue es noch ein Mal, Firecracker sind nicht die Offenbahrung, aber auch kein Reinfall. Wer irgendwas mit viel Gefiedel will und seine Musik zwar Rockig, aber nicht zu heavy mag-der ist dann hier genau richtig.

Keine Ahnung ob es sich bei „Born Of Fire“ um eine, in 20 Jahren wieder entdeckte, verschmähte Perle von Hardrock/AOR-CD handelt. Doch wirklich was reißen tut sie nicht wirklich. Ist leider auch wieder so der Fall von: Kaum ist das Album zu Ende erinnert man sich an nicht mehr viel. Im Falle von Firecracker dann eben nur daran, das hier viel soliert und gedudelt wurde. Eher was für Hardrock/AOR –Schweden-Maniacs.





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