Final Axe - The Axe of the Apostles

7.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2008

Label
Retroactive Records/Music buy Mail

Besetzung
Vocals: Keith Miles
Guitars, Bass & Keyboards: Bill Menchen
Drums: Robert Sweet

Tracklist
1. Heads will Roll
2. Burn in Hell
3. Ball & Chain
4. Hangin by a Tread
5. Dealing with Death
6. Vengeance is Mine
7. Slaves
8. Metal Missionaries
9. We’re not Heroes
10. Words Away

Datum: 25.05.2008 - Autor Vince
Das Ami Label “Retroactive Records” liefert immer mal wieder eine heisse Band welche ausgegraben wurde die vor 20 Jahren oder so mal was veröffentlicht hat und nie nach Europa kam. „Final Axe“ aus Las Vegas haben 1989 mal ein Album herausgebracht welches nur auf Kassette erschienen ist und ihr zweites Album welches 1990 aufgenommen wurde, erschien gar nie. Nun gut, gut für uns dass die Scheibe nun in Form von „The Axe of Apostles“ 18 Jahre später doch noch veröffentlicht wird. Bei „Final Axe“ handelt es sich um eine White Metal Band die sich im Stil von „Priest“ und „Barron Cross“ bewegt, auch der Name „Omen“ könnte man in Verbindung mit den Jungs vielleicht noch nennen. „Stryper“ Drummer „Robert Sweet“ hat hier übrigens auch mitgespielt, dies ein Punkt der sicherlich alle Black & Yellow Freunde freut, ich beziehe mich hier bei mit ein! In wie fern was neu aufgenommen wurde entzieht sich meiner Kenntnis, Fakt ist dass 1990 die Gitarren und die Vocals aufgenommen wurde, wenn ich mir den Sound so anhöre, denke ich mir mal dass man hier einfach die Drums von „Robert Sweet“ dazu gemischt hat, denn das klingt hier alles verdammt alt und fast ohne Bass! Gitarrist „Bill Menchen“ ist übrigens auch der Gründer von „Titanic“ falls der Name euch was sagt, ansonsten verweise ich euch an ein Review dass ich vom neusten Output der Band geschrieben habe!

Nun, kommen wir nun auf die Songs von „The Axe of the Apostles“ zu sprechen, es scheint so als wollten die Jungs damals den Glauben mit einer Axt unters Volk bringen, anders kann man sich die rüden Lyrics kaum erklären, aber das ist absolut kultig!

„Keith Miles“ verfügt über eine Stimme die einwenig an „Halford“ erinnert ohne natürlich an dessen Klasse nur annähend heranzukommen. Wie auch immer, dieser Typ singt geil und die hohe Stimmlage passt perfekt zum Sound der Jungs aus Las Vegas. Die Songs sind relativ cool, ich würde hier jetzt nicht von einem White Metal Meisterwerk sprechen aber ein „Slaves“ oder „Dealing with Death“ ist schon geil. Wer Freude an lustigen Track Namen hat der kann sich freuen, „Metal Missionaries“ hört sich doch schon sehr daneben an oder? Daneben aber absolut kultig, so hört sich teilweise auch der Sound an, aber das ist es was es hier halt auch ausmacht. Musikalisch und auch Song Technisch ist hier wahrlich nicht alles vom feinsten, aber dennoch spreche ich hier eine Empfehlung aus, wer auf Kult Metal und speziell White Metal Classics steht, der sollte sich „The Axe of the Apostles“ unbedingt besorgen! Axt schwingende Missionare, wer kann da schon nein sagen?



Release Date: 30th May 2008

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