EZO - Same

7.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1987

Label
Simmons Records

Besetzung
Gesang: Masaki
Gitarre: Shoyo
Bass: Taro
Schlagzeug: Hiro

Tracklist
1. House of 1000 Pleasures
2. Flashback Heart Attack
3. Mr. Midnight
4. Here it comes
5. I walk alone
6. Destroyer
7. Big changes
8. Kiss of Fire
9. Desiree

Datum: 25.05.2004 - Autor Jörg
EZO wer ist denn das schon wieder? Stichwort: Japan, da fallen die Groschen? Nein? Na Gut, ich kläre auf. Bei der Band EZO handelt es sich um einem Hard´n Heavy-Act aus dem schönen Land der aufgehenden Sonne. Die Band hatte es in ihrem Heimatland schon auf 3 Veröffentlichungen gebracht, die aber in ihrer Landesprache gesungen wurden. Eine Unsitte die in Japan aber ein notwendiges Übel ist, da dort Englisch in den schulen gelehrt wird, aber nicht so intensiv wie in Europa. Teilweise klingt es schon nett, aber für das Europäische Ohr sehr Exotisch auf die Dauer. Wobei das andere „Problem“ des Asiaten noch verstärkt wird, nämlich Sänger mit arg dünnen Stimmen. Mein erster Kontakt mit der Band wat auf einem Sampler mit dem Namen „Time to Rock“. Auf diesem Befand sich quasi das Beste aus den Jahren 1986 und 1987 (so zumindest die Werbung). Es befanden sich hochkarätige Bands darauf u.a.Faster Pussycat, Testament, Raven, Metal Church, Tesla (Extended Version von Cumin´atcha Live), Guns´n Roses(Livesong: Shadow of your Love, GEIL) du mehr. Eben auch eine Song von EZO, hier mit „Here it Comes“ (Japanese Version). Das Stück faszinierte mich dermaßen, da sich alles in Bewegung setzte um an die LP zukommen. Ein gewisser Gene Simmons hatte wohl eine ähnlich guten Geschmack und nahm die Band für sein eigens Plattenlabel unter Vertrag und setzte der Band noch ein paar Leute zur Übersetzung ihrer Title an die Seite, unter diesen Leuten befand sich auch ein Jaime st. James den wir ja noch von Black´n Blue her kennen dürften. So war die Gefahr von zu rumpeligen „Jenglsich“ ausgemerzt. Harten und doch melodischen Metal präsentieren uns die Vier stark toupierten und maskierten Musiker. Alles Songs können locker internationalen Anforderungen standhalten. Meist bewegen sich die Songs im Mid-tempo und kommen schwer stampfend daher (Destroyer, Flashback Heart Attack) oder bedrohlich düster wie „Mr. Midnight“ unnd die düster schöner Ballade „Big Changes“. Aber die Japaner vergessen nicht Gas zu geben, bei „ Desiree“ und „ I Walk alone“ geht es ab. Auch mein Lieblingssong „Here it Comes“ findet sich auch der Scheibe wieder, hier nur komplett in Englisch, was mich Anfangs etwas verwirrte, da mir das Stück komplett in Japanisch geläufig war und sich nun anders anhörte. Ich konnte den Song auswendig in Japanisch mit grölen, oder zumindest was ich meinte dort zu verstehen. EZO veröffentlichten 2 Jahre noch ein Album mit dem Title „Fire,Fire“, allerdings ohne Masken. Diese Maskerade ist eh eine traditionelle Sache, die man bei Japanischen Bands oft antrifft z.B. Seikima II, oder auch X und andere. EZO-Sänger Masaki tauchte noch Mitte der 90ziger auf einem Loudness-Live-Album als Leadsänger auf.



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