Erscheinungsjahr
2005
Label
Eigenproduktion
Besetzung
Gesang: Timo Suedhoff
Gitarre:Sebastian Schmalz
Bass: Stepahn Zerhusen
Schlagzeug: Thorsten Tiltack
Tracklist
1.Encounter with hisself
2.Agony
3.The Adversary
4.The Loner
5.Coma Vigil
6.Vicious Circle
7.Author of Lies
8.Breathe
Datum: 26.04.2006 - Autor Jörg
Aus Oldenburg kommen Experience X daher und wollen uns mit ihrem ersten Demo verzücken. Die Band hat sich dem Progressiven Metal verschrieben und legt nun los. Mit einem Konzept über eine Person welche aus dem Wach-Koma erwacht, setzt man die Ansprüche schon mal hoch. Intro läuft, natürlich ist es ein gesprochenes, und dann zucke ich schon mal mächtig zusammen. Die erste Frickelei bricht herein und ich schiele mir Eins. Der dumpfe Sound trägt nicht dazu bei das sich meine Stimmung bessert, aber es ist ja ein Demo und wir lassen Milde walten. Sänger Timo kommt mit einer nölenden Stimme an mein Ohr und sorgt nicht dafür das es besser wird. Zum Glück verzichten die Youngsters auf ein Keyboard, denn sonst würde man vollständig nach Dream Theater klingen. Das sind sicher die großen Vorbilder und im Frickelen hat Gitarrist Sebastian schon einiges in der Gitarrenstunde gelernt. Mal ernsthaft, spielen kann er und auch seine Kollegen an Drums und Bass sind fähig. Doch was ich bemängle, ist das fehlen von Hooks und catchy Melodien. Kann aber auch gut sein das Experience X auf so was keinen Wert legen und sich dadurch einen exzentrischen Touch aneignen möchten. Ich meine Watchtower sind für mich ja auch wie ein Angriff auf mein Nervensystem und es gibt Leute die drauf abfahren. Wer sich gerne Progeressiv-Metal reinzieht der kann sich gerne mit Experience X beschäftigen, auf www.experiencex.com gibt es alles was man braucht.
Leider, muss ich der Band sagen, euer Sänger geht mal gar nicht. Sein gekünsteltes Hin und Her springen zwischen heiser und seiner normalen Nöl-Stimme fällt einem mit zunehmender Spielzeit gehörig auf den Wecker. Leider haben die Vier Oldenburger ihre Stücke, ich weigere mich Songs zu schreiben, so voll mit Breaks und Gefrickel gepackt das man kaum merkt wann fängt ein Song an und wo hört einer auf. Sorry, Jungs, das war wohl nix. Hier drauf jetzt erst mal ´ne Runde AC/DC.