Exciter - Kill after Kill

5.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1992

Label
Noise Rec.

Besetzung
Gesang, Schlagzeug: Dan Beehler
Gitarre: John Ricci
Bass: David Ledden

Tracklist
1. Rain of Terror
2. No Life, No Future
3. Cold Blooded Murder
4. Smashin ´Em down
5. Shadow of the Cross
6. Dog eat Dog
7. Anger, Hate& Destruction
8. The second Coming
9. Born to Kill (Live)

Datum: 29.05.2004 - Autor Jörg
Es ist einfach eine Schande, mehr kann man hier zu nicht sagen. War der Hammer doch schon perfekt und Exciter waren wieder in gewohnter Dreierkombination am Start und vergessen waren die wahrlich schwachen Scheiben, welche Mitte und Ende der 80ziger die Welt erblickten. Schon auf der Rückseite des Booklets tönte es in riesigen roten Lettern: THE MANIAC IS BACK! Yeah, voller Freude schiebt man die CD in den Schacht und stellt sich schon mal breitbeinig in Position um mit dem bangen auch gleich beginnen zu können. Doch was ist das? Ist man beim Staubputzen versehentlich an Knöpfe des Bass-Reglers gekommen? Wo kommen den diese grauslichen Höhen her? Kurzer Check, alles wie es sein soll. Man hat „Kill after Kill“ doch tatsächlich mit einer Produktion auf die Fans losgelassen, welche mit einer Betitelung als saftlosen Demoproduktion noch geschmeichelt ist. Was für ein Scheiß, war der Produzent im Studio taub? Höhen, Höhen und noch mal Höhen. An so etwas wie Bass-Gitarre hat man wohl nicht gedacht? Auch die Bass-Drum ist nur als Klicken zu erahnen. Sicher man kann die Scheibe aufdrehen, dann hat man aber nach 2 Minuten so ein seltsames Surren im Ohr. Oh, toll, Gehörsturz? Man kommt sich vor als würde man neben einer Kreissäge sitzen. Ich könnte heulen, vor Wut, den die Songs, die man aus dem Kreischigen Allerlei herausahnen kann, scheinen erste Sahne zu sein. Killer-Speed bis zum abwinken( Rain of Terror, Smashin´em down), (vermutlich) stampfende Abrissbirnen (Cold blooded Murder) und sogar Black Sabbath-Artige Düsternis (Shadow of the Cross –seltsamerweise ist hier der Sound einigermaßen annehmbar, aber auch nur hier). Eine sichere Bank wäre „Kill after Kill“ wenn man das Ding vernünftig hören könnte. Hallo Plattenfirma, eine Wiederveröffentlichung mit neuem Mix tät hier mehr als Not. Wer erbarmt sich?

Das Album wäre locker 8 Punkte wert, wenn man es gescheit hören könnte, aber so nur mal die Hälfte wert. Schade, es hätte so schön werden können und diesmal lag es nicht and er Band.







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