Eternal Tears Of Sorrow - Children Of The Dark Waters
5.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2009
Label
Massacre Records
Besetzung
Klarer Gesang: Jarmo Kylmänen
Bass/Gesang: Altti Vetelainen
Gitarre: Jarmo Puolakanaho
Gitarre: Risto Ruuth
Keyboards: Janne Tolsa
Schlagzeug: Juho Raappanna
Bass/Gesang: Altti Vetelainen
Gitarre: Jarmo Puolakanaho
Gitarre: Risto Ruuth
Keyboards: Janne Tolsa
Schlagzeug: Juho Raappanna
Tracklist
1.Angelheart, Ravenheart (Act II: Children Of The Dark Waters)
2.Baptized By The Blood Of Angels
3.Tears Of Autumn Rain
4.Summon The Wild
5.Sea Of Whispers
6.Midnight Bird
7.Diary Of Demonic Dreams
8.When The Darkest Nights Falls
9.Nocturne Thule
10.Sea Of Whispers (Acoustic Reprise/Bonus)
2.Baptized By The Blood Of Angels
3.Tears Of Autumn Rain
4.Summon The Wild
5.Sea Of Whispers
6.Midnight Bird
7.Diary Of Demonic Dreams
8.When The Darkest Nights Falls
9.Nocturne Thule
10.Sea Of Whispers (Acoustic Reprise/Bonus)
Datum: 19.05.2009 - Autor Claudio
Ich hatte mal wieder die Hoffnung auf eine weitere Band zu treffen, die diesem Anspruch genügen könnte. Eternal Tears Of Sorrow kommen aus Finnland, haben sich der dunklen, atmosphärischen Musik verschrieben und damit hat es sich aber auch schon.
Okay, in Songs wie “Midnight Bird” erinnern sie schon ein wenig an Amorphis zu “Tales From The Thousand Lakes”, aber ansonsten ähnelt der Sound von ETOS eher aufgeblähten Pseudo Black Metal/Dark Metal Songs. Soll heißen, dass die Songs mit Keyboardteppichen zugekleistert werden und es wirklich schwer fällt die Konzentration zu halten. Die Kompositionen sind denen von Bands wie alten Nightwish oder halt Dimmu Borgir ähnlich, besonders wenn man genau auf die Instrumentierung achtet. Auch wenn die Gitarre immer vorhanden ist, verliert sie teilweise neben den Keyboards an Wichtigkeit und der Song so an Wucht. Wahrscheinlich stehe ich mit dieser Meinung ziemlich alleine da, aber ich finde, dass Hummelflug Gitarren mit wallenden Keyboards nicht wirklich Atmosphäre ausdrücken können.
In der Band gab es schon immer Veränderungen und Musiker wurden ausgetauscht, im Jahre 2001 hat sich die Band sogar mal für vier Jahre aufgelöst. Ist daran vielleicht die Unentschlossenheit in der Musik fest zu machen? Vielleicht nicht ausschließlich, aber einen Teil trägt es bestimmt dazu bei. Als Hauptbanner wird den Jungs Gothic Metal auf die Fahnen geschrieben und ich kann das auch in diesem Sinne unterschreiben, auch wenn natürlich Symphonic Dark Metal oder Bombast Dark Metal auch passen würden, wobei ich nicht einmal glaube, dass es diese Kategorien überhaupt gibt, falls nicht, hab ich die jetzt mal erfunden und nicht die Schweizer von Ricola.
Der musikalische Wechsel zwischen einigen Stücken ist für mich wirklich manchmal zu viel, so gut mir Songs wie “Sea Of Whispers” , in beiden Versionen, oder “Midnight Bird” gefallen, so sehr öden mich träge Pomp Songs wie “Baptized By The Blood Of Angels” an. Ich befürchte, dass sich die Herren aus Finnland mit dieser Mixtur bös zwischen die Stühle setzen werden. Mit dem inzwischen sechsten Album wird sich schon eine gewisse Fanbasis gebildet haben, aber ich bin mir sicher, dass sie nicht wirklich in dem Maße anwachsen wird, wie sich das eine Band erhofft. Was auch wieder an den Unterschieden zwischen den Songs liegen wird.
Ich hoffe, dass sich die Jungs, was ich wirklich nicht erwarte, sich in nächster Zeit mal für einen Stil entscheiden, bitte den von “Midnight Bird”, und dann wirklich offen an die Musik herangehen. Allen Ballast (Bombast) von Bord werfen und den einfacheren Weg wählen. Bis dahin muss ich sagen, dass “Children Of The Dark Seas” ein Album geworden ist, welches zwei absolute Überflieger und Mittelmaß in rauen Mengen aufzuweisen hat. Irgendwie weder Fisch noch Fleisch und so auch meine Punkte.





