Enchant - Live at Last



Erscheinungsjahr
2004

Label
Inside out(SPV

Besetzung
Gesang/Gitarre: Ted Leonard
Gitarre/Gesang: Doug Ott
Bass: Ed Platt
Keyboard: Bill Jenkins
Schlagzeug: Sean Flanegan

Tracklist
CD 1
01. Mae Dae
02. At Death’s Door
03. Sinking Sand
04. Under Fire
05. Broken Wave
06. Blindsided
07. Acquaintance
08. Monday
09. Progtology
10. The Thirst
11. Paint the Picture
CD 2
01. Under the Sun
02. What to Say
03. My Enemy
04. Follow the Sun
05. Break
06. Seeds of Hate
07. Comatose
08. Black Eyes & Broken Glass (acoustic)
09. Colors Fade (acoustic)
10. Pure
11. Below Zero
12. Oasis

Datum: 21.10.2004 - Autor Jörg
Ist es nun wirklich schon so lange her das ich Bekanntschaft mit Enchant-Alben wie “A Blueprint of the World” und “Wounded” gemacht habe? Es muss ja so sein, diese beiden Scheiben waren doch schon recht amtlich Werke in Sachen Progrock. Dummerweise habe ich Enchant danach ein wenig aus den Augen verloren und habe keine weitere CD von ihnen mehr gehört. Aber diese Doppel-Live-CD schafft da Abhilfe und ich kann mich wieder auf den neusten stand bringen, was die Songs und Hits der San Fransisco-Proggies angeht.

Alle Stationen der Sieben Studioplatten werden hier abgegrast und die Fans ins Oakland nehmen jeden Song begeistert auf. Gitarrist und Enchant-Chef Doug Ott hätte an keinen besseren Abend die Aufnahmen für „Live at Last“ über die Bühne gehen lassen können. Parallel zur CD wird auch noch eine DVD erscheinen, welche an dem gleichen Abend aufgezeichnet wurde.

Atmosphäre und Stimmung könnte nicht besser sein und wenn man bedenkt das die Musik von Enchant ja eher was zum zuhören ist, macht es den Anschein, als wenn das Publikum gut mitgeht.

Ich finde das die Höhepunkte auf dem Doppel-Album ohne Frage die Akustik-Versionen von „Colors Fade“ und „Black Eyes&Broken Glass“ sind, hier haben wir so einen typischen Gänsehautmoment bei jedem Song, den man nicht so schnell vergessen wird. Des weiteren gefallen mir noch die beiden „Blueprint“-Klassiker „The Thirst“ und das letzte Stück „Oasis“ sehr gut, die beiden Songs haben mir schon damals am Besten gefallen. Auch aktuelle Tracks werden berücksichtig und „Protology“ oder „Sinking Sand“ werden vom Publikum wie alte Bekannte begrüßt.

Bleibt noch zu sagen, das „Live at Last“ doch recht viel Spaß bereitet hat, da ich mich an eine Zeit zurückerinnern konnte, die ich schon ein wenig vergessen hatte. Auch Einsteigern in Sachen Enchant können hier sicher zugreifen und sich einen Überblick über das Schaffen von Enchant machen, tolle Band, tolle CD.





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