Eminence - The God Of All Mistakes
6.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2008
Label
Locomotive Records
Besetzung
Gesang: Wallace Parreiras
Gitarre: Alan Wallace
Bass: Thiago Correa
Schlagzeug: Andre Marcio
Gitarre: Alan Wallace
Bass: Thiago Correa
Schlagzeug: Andre Marcio
Tracklist
1.The God Off All Mistakes
2.Resistance
3.Day 7
4.Devil´s Boulevard
5.Undermined
6.Injected Lies
7.Written In Dust
8.Snake Beat
9.Stainer
10 Enemy Inside
2.Resistance
3.Day 7
4.Devil´s Boulevard
5.Undermined
6.Injected Lies
7.Written In Dust
8.Snake Beat
9.Stainer
10 Enemy Inside
Datum: 23.03.2008 - Autor Claudio
Saft und kraftlos ist glücklicherweise nicht die Beschreibung, die auf die Jungs aus Brasilien passt, sondern kraftvoll und voller Energie ist die Musik. Hört euch einfach mal den Opener und Titeltrack „The God Of All Mistakes“ an, denn in ihm sind alle positiven Trademarks der Band in geballter Form enthalten. Kraftvolles Drumming, wütende und doch melodische Gitarren, ein Sänger der seine Wut herausschreit und doch nicht als Brüllwürfel gelten will. Einfach Musik die Spaß macht und gut für den Abbau von Aggressionen ist. Leider kann die Band den Standard, den sie sich selber gesetzt haben, halten. Songs wie „Resistance“ oder Snake Beat“ sind leider nur Mittelmass. Leider zieht dies auch den Unterhaltungswert ziemlich nach unten und zu oft zuckt der Finger in Richtung Skip-Taste und nur schwerlich baut „The God Of All Mistakes“ wieder Spannung auf. Dementsprechend können sich Songs wie „Injected Lies“ nicht richtig entfalten und die zwar gute, aber gesichtslose, Produktion von Tue Madsen macht es auch nicht einfacher komplett mit dem Album warm zu werden.
„The God Of All Lies“ ist ein Lebenszeichen und auch eine beileibe nicht schlechte Platte von Eminence, aber die oben beschriebenen Schwächen werden es der Band nicht leicht machen, sich im Gros der Neuerscheinungen entsprechend in Szene zu setzen. Live sollen die Herren eine echte Granate sein und deswegen kann man nur hoffen, dass sie die Chance haben werden, sich Live, mit einer vernünftigen Tour natürlich, in das Bewusstsein der Fans spielen zu können. Verdient haben es die Herren, denn bei allen Schwächen, hört man die Fähigkeiten der Band immer heraus und man ahnt, dass man von dem Quartett aus Brasilien noch einiges erwarten kann!





