Elegantly Wasted - Desolation Row

7.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2007

Label
Falco Music

Besetzung
Gesang/Gitarre: Lenny J.
Gitarre: Diana
Gitarre: Yeti
Schlagzeug: Pauly

Tracklist
1.Sickhead
2.Fly
3.Hollywood
4.Burn right through
5.So Wrong
6.You
7.Let it Rain
8.Do what you want
9.Bitter Mouth (Sick head Part2)
10.When the Time is right
11.Every time i run
12.Too much too soon

Datum: 17.06.2007 - Autor Psychobimbo
Ich kenne das Debüt nicht aber nach allem was ich mir hab sagen lassen soll es sich um einen richtig satten Satz sleazigen Hardrocks handeln. Wenn dem so ist dann haben die Jungs (+ Mädel) eine kleine Kurskorrektur vorgenommen. Und gar nicht mal zum negativen hin sondern einfach ein paar moderne Elemente mit eingebracht. Ähnliches kennt man von Velvet Revolver her obwohl man annehmen kann das die Jungs tierisch auf Soundgarden und auch ein bisschen auf die Temple Of The Dogs abfahren. Soweit so gut. Der Sänger erinnert mich an eine Mischung aus jungem Chris Cornell (wenig) und an Zodiac Mindwarp (mehr) was sich mit dem Hardrock der zwischen Geradlinigkeit und dezenten Grungeelementen wandelt recht gut verträgt.

Die Gitarrenriffs kommen straight und southernrocklastig rübergebrezelt aber man merkt doch sehr deutlich das hier Slashs Gitarrensound Pate gestanden ist.

Was ich als dickes minus werten will ist das einfallslose und zu primitive Schlagzeugspiel. Ich erwarte keinen zweiten Tommy Lee aber nur Bumm Tschack Bumm Tschack…nein, das reicht nicht.

Auch der Produktion ist anzumerken das man die Kohle nicht allzu dick in der Hinterhand hat aber das passt zu dem undergroundigen Außenseiterfeeling welches „Desolation Row“ versprüht. Ein schönes, modernes Heavy Album welches zwar kein Genrehighlight darstellt aber durchaus authentisch und ehrlich klingt.

Macht Spaß und lässt einen mit Spannung Richtung Livedarbietung blicken.







last.fm Player


TOP-NEWS
Interview: Backyard Babies


RANDOM REVIEWS