Dreaming Dead - Within One
7.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2009
Label
Ibex Moon Records
Besetzung
Gesang / Gitarre – Elizabeth Schall
Gitarre – Leslie Medina
Bass – Juan Ramirez
Schlagzeug / Samples / Gesang – Mike Caffell
Gitarre – Leslie Medina
Bass – Juan Ramirez
Schlagzeug / Samples / Gesang – Mike Caffell
Tracklist
01. Stairs Into the Vortex
02. Within One
03. Putrid Is the Sky
04. Shadows In the Dark
05. Cursed
06. War Machine
07. Perpetual Pretext
08. Manslaughter
02. Within One
03. Putrid Is the Sky
04. Shadows In the Dark
05. Cursed
06. War Machine
07. Perpetual Pretext
08. Manslaughter
Datum: 22.01.2009 - Autor Chris
Dreaming Dead-nie von gehört? Richtig, ist ja auch das Debüt der kalifornischen Truppe um Frontfrau Elizabeth Schall, welches uns hier präsentiert wird. Als Death/Trash-Mix wird dem Hörer dieses Werk angepriesen, was es nicht so ganz auf den Punkt bringt, wie ich finde.
Denn die Scheibe „Within One“ hat doch einiges mehr zu bieten, was abseits dieser Genres anzusiedeln ist. Teilweise gradezu progressiv kommt die Scheibe daher und vereint eine ganze Menge Stilrichtungen in sich. Da wäre mit Sicherheit eine Portion Schwarzwurzel- und Paganeinfluss zu nennen der sich in den Prügel- und Blastattacken niederschlägt, die sich immer wieder abwechslungsreich in die Songs einfügen. Kombiniert werden diese dann mit äußerst eingängigen Melodieteilen, die sicherlich auch den Wiedererkennungswert von den meisten Titeln von „Within One“ ausmachen. Grade beim Titelsong ertappe ich mich dabei, wie mein Schädel von einer Nick- in eine Propellerbewegung umschlägt.
Auch die Nummer „Manslaughter“ finde ich erwähnenswert, und würde ich durchaus als Anspieltipp vorschlagen, da hier gekonnt die meisten Stile zusammen geführt werden.
Das heißt jetzt nicht, dass dieser Tonträger leichte Kost ist, denn wenn man sich das Teil nur einmal reintut, werden einem viele Details entgehen. Intensives Hören ist hier klar von Vorteil, damit sich das ganze Aroma entfalten kann. Vom Songwriting her können Dreaming Dead klar überzeugen, denn die Songs sind gut strukturiert und bieten viel Anwechslung und werden immer wieder durch die Melodicparts aufgelockert. Lediglich ist es Anfangs etwas schwierig die einzelnen Titel auseinander zu halten, da wir doch mit Ideen überschüttet werden, was ich nicht einmal negativ auslegen möchte.
Die Growls von Frontröhre `Liz sind zum Eingeweide erweichen und kommen extrem böse rüber. Die zierliche Dame mit gehörigem Volumen in der Kehle, kombiniert immer wieder ihr einstimmiges Gefauche mit Stimmdopplern der tiefen Kategorie, die vielleicht ein wenig an Glen Bentons Hoch/Tief-Geschreie erinnern, nur halt mit einer Frau am Mikro. Das Drumming und die Gitarren-, bzw Bassarbeit sind sauber aufeinander abgestimmt und überzeugen mit Präzision und druckvoller Spielweise. Und die gelungene Produktion und der fett abgemischte Sound runden das Erstwerk ab, so dass hier ein starkes Debüt daherkommt, mit der Hoffnung, das in Zukunft noch mehr von Dreaming Dead zu hören sein wird und der Stil sich ein wenig klarer definiert. Reinhören lohnt sich auf jeden Fall, also schnell in das nächste Musikgeschäft des Vertrauens gelaufen und ein Ohr riskiert, denn hier gibt es ein derbes Stück Death/Trash/Black/Pagan/Melodik-Kost abzugreifen.





