Dragonforce - Ultra Beatdown

9.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2008

Label
Hellfest/ Universal

Besetzung
Gesang: ZP Theart
Gitarre: Herman Li
Gitarre: Sam Totman
Bass: Frédéric Leclercq
Schlagzeug: Dave Mackintosh
Keyboard: Vadim Pruzhanov

Tracklist
1. Heroes Of Our Time
2. The Fire Still Burns
3. Reasons To Live
4. Heartbrreak Armageddon
5. The Last Journey Home
6. A Flame of Freedom
7. Inside the Winter Storm
8. The Warrior Inside

Datum: 18.08.2008 - Autor Frank
Ich glaube es gibt nicht viele Bands, die den melodischen Teil der Metal Szene so spalten wie Dragonforce! Während der eine Teil die hyperschnellen Gitarren liebt, wendet sich der andere entsetzt ab. Der Faszination der schnellen melodischen Gitarrenläufe steht die „immer nur schnell plus Ballade“ –Fraktion gegenüber!

Mit „Ultra Beatdown“ steht nun das Vierte Werk (Das 2000er Demo lassen wir mal außen vor) am Start!

Vorweg muss man sagen: Man erkennt Dragonforce sofort! Der Sound der CD ist so was von typisch, dass man die Band auch mit nur einem halbtauben Ohr wieder erkennen würde! Aber auch das ist ein Punkt über den sich Kritiker streiten können! Hoher Widererkennungswert oder doch zu wenig Abwechslung - schlimmstenfalls Selbstkopie? Nein - mit „Ultra Beatdown“ entwickeln sich Dragonforce weiter! Da wo vorher die erwähnte Kritik griff (Song 1 – 9 im Hypertempo durchzuprügeln und mit einem langsameren Song austrudeln) griff haben die Engländer den entscheidenden Schritt nach vorn gemacht!

Ab und an mal ein Break, ein Midtempo Part im Song. Das lockert die Songs auf, akzentuiert mach die Songs somit kurzweiliger! Ich hab in den letzten Monaten selten ein Album erlebt bei dem 8 Minuten Songs wie im Flug vergingen! Zum einen liegt das an den catchy Melodien die Li / Totman ans Tageslicht zaubern, aber auch an eben diesen Tempowechseln. Die Instrumentalparts wirken wie eine Erfrischung und nicht, wie bei so oft, als ob eine Band versucht ein 5 Minuten Stück auf 7 Minuten, 8 Minuten oder noch mehr aufzublasen!

Dazu kommt die Produktion, die von Threshold Mastermind Karl Groom so angelegt wurde, das der Gesang und die Chöre etwas weiter im Vordergrund stehen und nicht den Kampf gegen die beiden Ausnahme Gitarristen aufnehmen muss.

Anspieltipps:

1. „Heroes of our Time“ - absolut typischer Dragonforce Hit mit einem kurzen ruhigeren Mittelteil

2. „The Fire Still Burns“ – Bombast Einstieg – Gitarrenfeuerwerk im Wechselspiel mit Gesang

3. „A Flame of Freedom“ – etwas kitschige Hymne, die aber sofort hängen bleibt. Der Song hat alles um zu „Liebling der Fans“ aufzusteigen – geiler Chorus!

4. „Inside the Winter Storm“ – wieder mal ein gebrochener Geschwindigkeitsrekord

Eigentlich ist Ultra Beatdown ein Album, dass den Jungs einen ordentlichen Schub auf dem Weg in die Spitzengruppe der Melodic Metal Gemeinde bringen sollte, wenn da nicht die gespaltenen Reaktionen zu den Vorgängern wären. Und … wir alle kennen den Umgang von Menschen mit ihren Vorurteilen…Für Fans ein absolutes Muss, dass mir 9 Punkte wert ist.







last.fm Player


TOP-NEWS
Interview: Backyard Babies


RANDOM REVIEWS