Douglas Unger - Leave Me Out
8.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2008
Label
Popmate (ZYX)
Besetzung
Gesang - Douglas Unger
Drums - Bobo Ölander / Markus Elg
Gitarre - Mats Billinger
Bass - Patricio Cabezas
Diverse Instrumentierung durch Douglas Freunde
Drums - Bobo Ölander / Markus Elg
Gitarre - Mats Billinger
Bass - Patricio Cabezas
Diverse Instrumentierung durch Douglas Freunde
Tracklist
1. All Of You
2. Leave Me Out
3. Pale And Grey
4. My Hallelujah
5. Run Away With The Sun
6. Stealing My Song
7. Hold On To Your Rainy Day
8. Jimmy Young Boy
9. The Pond
10. Clap Your Hands
11. Cold Rain
12. You Got It Bad (feat. Moa)
2. Leave Me Out
3. Pale And Grey
4. My Hallelujah
5. Run Away With The Sun
6. Stealing My Song
7. Hold On To Your Rainy Day
8. Jimmy Young Boy
9. The Pond
10. Clap Your Hands
11. Cold Rain
12. You Got It Bad (feat. Moa)
Datum: 24.04.2008 - Autor Psychobimbo
Natürlich ist das diffuse Hitpotential des Originals nicht vorhanden aber das tut dem Gesamteindruck von "Leave Me Out" keinen Abbruch.
Der Geschmack der breiten Masse wird mit dieser Scheibe zwar tragischerweise in etwa so sehr getroffen wie der Geschmack meiner Tochter wenn ich ihr Danone Actimel mit Chilligeschmack serviere, aber das darf der geneigte Musikfreund gerne als Kaufempfehlung auffassen.
Die versteckte Melancholie ist zwar ein bisschen zu sehr versteckt und könnte streckenweise etwas mehr in den Vordergrund gerückt sein, ist aber bei näherem Hinhören doch vorhanden. Gerade das macht ein wiederholtes Hören so spannend und interessant.
Hits sucht man hier zwar vergeblich, doch dürfte das auch im Interesse des Interpreten gewesen sein. Am nächsten ist man dem noch mit dem finalen Track "You Got It Bad" gekommen in dem sich Douglas ein beeindruckendes Duett mit der Sängerin Moa liefert.
Herr Unger benutzt sein Talent hörbar als reinigenden Kathar und als Seelenmedizin. Das mag vielen Menschen etwas zu anstrengend vorkommen und als nicht nachvollziehbar erscheinen, macht aber abseits der schnöden Unterhaltung durchaus Sinn.
Wer es textlich wie auch musikalisch gern etwas anspruchsvoller mag, der sollte sich die Zeit nehmen und sich mit "Leave Me Out" eingehender befassen.
Hier gibt es viel zu entdecken, nur braucht es etwas Aufmerksamkeit und Einfühlungsvermögen. Bringt man das mit und lässt es in das Hören der Scheibe einfließen, dann kann man ein beeindruckendes Hörerlebnis jenseits des platten Kommerzmist entdecken mit dem man im täglichen und allgegenwärtigen Formatradio zugemüllt wird.





