Doomdogs - Doomdogs
8.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2010
Label
Doomentia Records
Besetzung
Gesang: Thomas “GG” Eriksson
Gitarre: Christer Cunat
Bass: Patrik Andersson/Winberg
Schlagzeug: Anders “Nanne” Vesterholm
Gitarre: Christer Cunat
Bass: Patrik Andersson/Winberg
Schlagzeug: Anders “Nanne” Vesterholm
Tracklist
1. Fight The Greed
2. Dogs Of Doom
3. The Game
4. I´m Sure
5. Calling
6. Shout
2. Dogs Of Doom
3. The Game
4. I´m Sure
5. Calling
6. Shout
Datum: 03.04.2010 - Autor Claudio
“Doomdogs” ist unfreundlich, ungehobelt und trotzdem warm und herzlich. Treibende Grooves, donnernde Bässe und mahlende Gitarren. Alles Attribute die eine gute Doom ´n´Roll Scheibe ausmachen, aber was soll diese Bezeichnung eigentlich aussagen? Um ehrlich zu sein, mag ich diese Bezeichnung, so gut sie auch passt, nicht wirklich. Denn wenn man es ganz ehrlich und nüchtern sieht, dann ist “Doomdogs” eigentlich nur eines und zwar klassischer Metal. Metal aus einer Zeit in der es nicht einmal diesen Begriff gegeben hat. Ich sage nur Black Sabbath, denn vor den Übervätern verbeugen sich die Herren aus Schweden ganz, ganz tief und jedes Riff huldigt dem großen Tony Iommi. Sänger Tomas klingt aber nicht nach Ozzy, sondern hat ein viel dunkleres, raueres Organ, dass ich mit der Stimme von Lee Dorrian vergleichen würde, jdenfalls wenn dieser versucht clean zu singen. Ach neben dem Gesang kann man einige Ähnlichkeiten zu Cathedral, für Unwissende Lee Dorrian ist Sänger der Band, erkennen. Wie auch Cathedral klingen die Doomdogs sehr erdig und organisch, niemals wirkt die Musik der Band überproduziert oder überladen. Was bei Musik, die in den späten Siebszigern fusst, einfach mal “Dogs Of Doom” anhören und der tiefsten Sabbath Verbeugung der Neuzeit beiwohnen, auch mehr als unpassend.
Die Doomdogs sind laut und dreckig, aber auch das ist eine der Dinge, die das Album und die Musik der Schweden so überaus sympathisch macht. Immer mehr Bands wollen die Perfektion erschaffen, aber die Doomdogs suhlen sich im Dreck und sind dabei Real. Man spürt den Spaß und genau dieser überträgt sich auch auf den Hörer. Ich ertappe mich dabei, die CD immer und immer wieder in den Player zu werfen. Bei aller Härte macht “Doomdogs” einfach Laune und ist das richtige Stück Musik um sich in Stimmung zu bringen. Wofür? Das überlasse ich mal eurer Fantasie.
Ich mögt knallharte Riffs, seid von den Retrofreaks der Neuzeit gelangweilt und wollt endlich wieder reale Musik von echten Musikern hören? Dann wird euch wohl nicht viel übrig bleiben und Doomdogs sollte schnell auf eure To-Do Liste gesetzt werden. Okay, sechs Songs als Album sehen vielleicht ein wenig mickrig aus, aber dann schlägt der Doom Faktor wieder zu: 43 Minuten Spielzeit. Heutzutage keine Meisterleistung, aber genau die Länge die man früher brauchte um das Album auf eine Seite einer 90 Minuten Kassette unterzubringen. Da schwelgt man in alten Zeiten. Die Doomdogs sind vielleicht nicht die Band der Stunde oder vom Glück geküsst. Die Doomdogs sind ehrlich und hart arbeitende Musiker. Wem dies noch wichtig ist, der sollte sich mal “Dogs Of Doom” oder “Calling” anhören. Alle DOom Afficionados oder Metaller/Rocker an sich verstehen dann, was gemeint ist !
Werbung





