Erscheinungsjahr
1997
Label
BMG
Besetzung
Vocals & Guitar: Don Dokken
Guitars: George Lynch
Bass: Jeff Pilson -
Drums: Mick Brown
Tracklist
01.Puppet On A String
02. Cracks In The Ground
03. Sky Beneath My Feet
04. Until I Know
05. Hello
06. Convenience Store Messiah
07. I Feel
08. Here I Stand
09. Hard To Believe
10. Sweet Life
11. Bitter Regret
12. I Don't Mind
13. Until I Know (Slight Return)
Datum: 13.03.2006 - Autor Vince
Da nehme ich mir halt die “Dokken” Alben die noch übrig bleiben, wenn meine Kollegen schon alles andere Rezensiert haben. „Shadowlife“ wurde im Jahre 1997 veröffentlicht und die Besetzung ist auch grad schon das Beste an diesem Album. Vocal King „Don Dokken“ am Gesang, Gitarren Hexer „George Lynch“, Basser „Jeff Pilson“ und Drummer „Mick Brown“, hört sich klasse an oder? Nun, das zweite Album nach der Reunion war wirklich der totale Reinfall. Was haben die bekannten Sleaze, Hard Rock, Hair Bands alle gemeinsam Mitte und Ende der 90er? „Warrant“, „Ratt“, „Dangerous Toys“, „L.A.Guns“ und auch „Dokken“ haben sich zu Experimenten verleiten lassen die erst mal, jeden Fan abschrecken und zum verzweifeln bringen und zum Zweiten in ein Genre driften das sie absolut nicht beherrschen. „Shadowlife“ hört sich düster an, Grunge macht sich hier breit und Melancholie, etwas dass wir von dieser Band einfach nicht hören wollen. Dass man sich neue Fans gemacht hat, bezweifle ich hier jetzt mal sehr. Wie kommen die Bands auf solche beschissenen Ideen? Klar, irgendwann möchte man vielleicht auch etwas anderes als Trallala spielen, aber damit macht man den Band Namen schlecht und man verärgert die Fans, welche die Alben dann kaufen. Ich zum Beispiel habe mir jedes „Warrant“ oder „Ratt“ Album gekauft, die teilweise schlicht ungehört in die Regale gehören. Songs wie „Sky Beneath My Feet“ gehören verboten, Depro Refrain und dann noch ein typisches Grunge Solo von einem Mann den man sonst vergöttert. Ich würde ja nicht viel sagen, wenn die Songs wenigstens ins Ohr dringen, aber das ist einfach nur Bullshit. „Until I Know“ sollte eine Ballade sein, wo bleibt der erlösende Refrain? Da wartet man schlicht weg vergebens, die Tracks sind nicht eingängig und die Gitarren Arbeit ist mit ein Graus. „Hello“, was soll das sein? Ist das geil? „Don Dokken“ singt als hätte er einen Apfel verschluckt und „Lynch“ Spiel bringt das FBI auf den Plan. Wer bis zum sechsten durchhält erwartet einen überflüssig und lustlosen Akustik Song mit dem Titel „Convenience Store Messiah“. Es ist das Attitüde vom Sound welches einem zum CD an die Wand schmeißen bewegt, wie schon gesagt habe ich dieses Gefühl bei vielen 90er Jahre Scheiben von ehemaligen Idolen. Was zur Hölle dachten sich „Don Dokken“ und „George Lynch“ nur dabei? Wie ich gehört habe, mag „Don“ selber die Platte, naja wie auch immer, das Teil ist in meinen Augen einfach nur zum Kotzen. Der einzige Song der mir gefällt ist die Ballade „Bitter Regret“ der wirklich klasse ist, aber das ist auch schon alles. Kauft dieses Album nicht liebe Leser, ihr werdet sonst bitter enttäuscht, den zweiten Punkt in der Skala von 1-10 hat einzig und allein „Bitter Regret“ verdient.