Dogface - Unleashed

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2001

Label
MTM

Besetzung
Gesang: Mats Leven
Gitarre: Martin Kronlund
Gitarre: Brian Robertson
Bass: Stefan Egeman
Schlagzeug: Patrik Engelbrektsson

Tracklist
01. Right Between The Lies
02. Don´t
03. I Don´t Care
04. I Will Be There
05. A Single Reason
06. Rule The Night
07. You´re Taken Me Down
08. Let It Out
09. Spit It Out
10. Set Me Free
11. Suicide

Datum: 25.04.2007 - Autor Odette
Im Laufe der Jahre haben sich ja haufenweise Bands aus dem schwedischen Raum erhoben und man kann auch zu 99% sagen, was dort heraufbeschworen wird hat meistens auch Hand und Fuß. Das trifft auch bei der Formation Dogface von Bandchef und Gitarrist Martin Kronlund ins Leben gerufen zu. Als Frontman liegt er mit Mats Leven, der schon zahlreiche Combos wie Treat, Swedish Erotica zu wahren Klassikern gemacht hat, total richtig. Mit seinem affengeilen Gesangsorgan steht er ganz oben auf meiner Favoritenliste und bringt jede Melodikrock und Powerrockecke so richtig zum Beben. Bis heute hat sich da auch nicht viel daran geändert und er zählt nach wie vor, zu den heiß begehrten Sängern aus Schweden. Obwohl das Cover nicht gerade dazu anreizt die Scheibe eines Blickes zu würdigen, ist die Musik dafür umso besser. Melodikfans werden mit „Unleashed“ ihre wahre Freude haben. Nicht nur die nette melodische Note verleiht dem Ganzen was tolles, sondern werden die Songs mit diversen 70iger Sparten, Soundtechnisch mit Bands wie Deep Purple, Rainbow angereichert und trotzdem veredeln knackige Gitarren und die schöne Produktion das Ganze zu einem grandiosen Werk. Die Songs gehen einem richtig ins Blut und bei den ersten beiden Songs freut man sich auf diesen dreckig melodiösen heavy Rock mit einigen groovigen Einflüssen. Bei „I don´t Care“ und „You´re taken me down“ geht’s etwas ruhiger zu, aber dennoch rockig. „I will be there“ ist eine schöne Halbballade. Der Sweet Coversong „Set me Free“ ist der einzig etwas schnellere Song und die meisten sind schöne Rocker zum Anhören. Der letzte Song „Suicide“ gefällt mir aber am Besten. Fängt mit schönem zappelnden Rhythmus an und stoppt oft, aber die schöne zitternde Gitarre und der Text passen super. Ein geiler Song! Liebhaber von Melodikrock und dreckiger Gesangszeilen werden die Songs lieben. Wer hier mehr auf sanftere Töne hofft wird sichtbar enttäuscht werden. Die Gitarren klingen auch nie zu viel Malmsteen mäßig, somit ein tolles Album. Ein empfehlenswerter Tip!!!





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