Destruction - Thrash Anthems



Erscheinungsjahr
2007

Label
AFM

Besetzung
Gesang/Bass: Schmier
Gitarre: Mike
Schlagzeug: Marc

Tracklist
1.Bestial Invasion
2.Profanity
3.Release from Agony
4.Mad Butcher
5.Reject Emotions
6.Death Trap
7.Cracked Brain
8.Life without Sense
9.Total Desaster
10.Deposition (your heads will roll)
11.Invisible Force
12.Sign of Fear
13.Tormentor
14.Unconscious Ruins
15.Cruse the Gods

Datum: 22.02.2007 - Autor Jörg
Exciter haben es getan, Anthrax waren auch so frei und Testament haben auch ihre alten Granaten mit ihren aktuellen Line-Up (jedenfalls zur Zeit der Aufnahme) neu eingespielt und den alten Klassikern eine kleine Frischzellenkur verpasst.

Nun kommt Schmier und seine Rasselbande von Destruction auch mit so was daher. Okay, man könnte sagen ihnen ist nicht wirklich was Neues eingefallen, aber ein Jahr ohne Destruction-CD geht nicht. Das wäre fies, denn obwohl mit persönlich die letzten beiden VÖs von Destruction nicht mehr so viel gegeben haben, kracht diese CD ordentlich rein. 13 alte Gassenhauer des Patronen-Gurts-Überfall-Kommandos in neuem Gewand und noch mal 2 neue Nackenbrecher. „Porfanity“ und „Desposition (your heads will roll)“ nennen sich die neuen Tracks und jeder der bisher auf die Destruction nach der Reunion stand wir hier begeistert die Murmel hin und her werfen.

Den aufmerksamen Fan ist sicher nicht entgangen, das Schmier und Co schon immer mal einen alten Klassiker auf die CDs gepackt haben. „Thrash Anthems“ bietet nun das volle Programm. Sicher sind Alben wie „Infernal Overkill“ und „Eternal Devastation“ Kult und geil für sich, doch die Band störte immer der dumpfe und matschige Sound. Das wurde nun geändert. Zudem kommen noch die Songs vom tollen „Release from Agony“-Album, ich verstehe eigentlich nicht warum die Band immer an dem Album rumnörgelt. Ich finds geil, heute wie Damals. Toll ist, das sich Destruction an ein paar Stücke des „Cracked Brain“-Scheibchen gemacht haben, die Scheibe war seinerzeit ohne Schmier entstanden. War sicher ein gutes Stück Teutonen-Thrash, doch irgendwie nicht wirklich Destruction.

Da mit vom deutschen Thrash-Metal-Dreier-Gestirn ,Sodom und Kreator gehören noch dazu, Destruction immer am Besten gefallen haben, find ich diese CD schon toll.

Die extreme Underground-Polizei wird es sicher hassen, aber denen ist meiner Meinung eh nicht mehr zu helfen. Ihr braucht diese CD ja nicht zu kaufen. Destruction-Fans greifen zu und haben Spaß und Headbanging-Dauer-Party mit „Thrash Anthems“. Wertung fällt hier aber flach.







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