Defenstration - For us it ends when we drown
4.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2008
Label
Rising Records
Besetzung
Gesang: Gen Tasker
Gitarre/Gesang: Jay Thompson
Gitarre: Robert Reeves
Bass/Gesang: Scott Warner
Schlagzeug: Kieran Brain
Gitarre/Gesang: Jay Thompson
Gitarre: Robert Reeves
Bass/Gesang: Scott Warner
Schlagzeug: Kieran Brain
Tracklist
1. Moments of Truth
2. Going to Vancouver
3. Game Over
4. Excuses and Exits
5. Queue to Nowhere
6. Axe Fight
2. Going to Vancouver
3. Game Over
4. Excuses and Exits
5. Queue to Nowhere
6. Axe Fight
Datum: 06.10.2008 - Autor Jörg
Da haben Rising Records wieder eine Band an Land gezogen, welche sich wirklich schwierig einsortieren lässt. Defenstration aus England sind ein wenig zwischen den Stielen würde ich mal sagen. Irgendwie dachte ich wir haben es hier mit einer Band der Marke Walls of Jericho zu tun, kann mich aber auch nur von der rothaarigen Sängerin Gen Tasker in die Irre führen lassen. Harte und extreme Mucke machen Defenstration auf ihrer neuen EP auf jeden Fall, doch sind die Songs irgendwie ein wenig zu zerfahren und es fehlt ihnen in letzte Instanz einfach der amtliche Bums. Denn die Produktion ist ein klein wenig dünn und mager ausgefallen. Auch die 6 Songs sind eher ohne viel Widererkennungswert und rauschen in einem Rutsch am Ohr vorbei.
Defenstration bewegen sich irgendwo auf einem dünnen Pfad zwischen angesagten Metalcore und Punkrock, wobei der Punk mir immer einfällt wenn Gen Tasker zum cleanen Gesang wechselt. Das mag zwar als Kontrast zum Gebrülle gedacht sein, funktioniert aber in dieser Art nicht, weil die gute Gen zwar ne hübsche ist, aber so gut wie nicht singen kann. Ihr cleaner Gesang ist dünn und schräg und schlägt einem mit der Dauer auf die Laune.
Seltsamerweise können Defenstration schon auf 2 Alben und etliche Touren durchs Vereinigte Königreich (ua. Tattoo the Planet 2001 mit Slayer und Cradle of Filth) vorweisen.
Die Machart der Sechs Songs geht so und an und für sich in Ordnung, doch immer wenn gesungen wird, dann denkt man an so „tolle“ Stimmwunder wie Wendy James (Transvison Vamp) oder ähnliche 80er Püppchen. Sorry, Defenstration wenn’s clean singt euer Frontfräulein dann wird es düster.
Soll es etwa so gewollt sein? Ich mag es mir vorstellen, denn die britischen Musiker haben ab und zu ja mal einen Hang zum extravaganten. Hier wird dem Begriff Extreme-Metal eine neue Dimension gegeben. Entweder ihr wechselt komplett fürs Gebrülle oder entscheidet euch als Punkrock-Band weiter zu machen. Schaue ich mir die Besetzung genauer an, möchte ich sogar meinen dass die Brüll-Parts eher von Gitarrist Jay Thompson stammen könnten.
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