Def Leppard - Yeah!!
7.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2006
Label
Mercury
Besetzung
Gesang: Joe Elliot
Gitarre: Phil Collen
Gitarre: Vivian Cambell
Bass: Rick Savage
Schlagzeug: Rick Allen
Gitarre: Phil Collen
Gitarre: Vivian Cambell
Bass: Rick Savage
Schlagzeug: Rick Allen
Tracklist
1. 20th Century Boy (T. Rex/1973/UK 3)
2. Rock On (David Essex/1973/UK 3)
3. Hanging On The Telephone (Blondie/1978/UK 6)
4. Waterloo Sunset (Kinks/1967/UK 2)
5. Hell Raiser (Sweet/1973/UK 2)
6. 10538 Overture (Electric Light Orchestra/1972/UK12)
7. Street Life (Roxy Music/1973/UK 9)
8. Drive-In Saturday (David Bowie/1973/UK 3)
9. Little Bit Of Love (Free/1972/UK16)
10. Golden Age Of Rock'n'Roll (Mott The Hoople/1974/UK17)
11. No Matter What (Badfinger/1971/UK 6)
12. He's Gonna Step On You Again (John Kongos/1971/UK 5)
13. Don't Believe A Word (Thin Lizzy/1977/UK13)
14. Stay With Me (Faces/1972/UK 6)
2. Rock On (David Essex/1973/UK 3)
3. Hanging On The Telephone (Blondie/1978/UK 6)
4. Waterloo Sunset (Kinks/1967/UK 2)
5. Hell Raiser (Sweet/1973/UK 2)
6. 10538 Overture (Electric Light Orchestra/1972/UK12)
7. Street Life (Roxy Music/1973/UK 9)
8. Drive-In Saturday (David Bowie/1973/UK 3)
9. Little Bit Of Love (Free/1972/UK16)
10. Golden Age Of Rock'n'Roll (Mott The Hoople/1974/UK17)
11. No Matter What (Badfinger/1971/UK 6)
12. He's Gonna Step On You Again (John Kongos/1971/UK 5)
13. Don't Believe A Word (Thin Lizzy/1977/UK13)
14. Stay With Me (Faces/1972/UK 6)
Datum: 09.06.2006 - Autor Jörg
„Yeah“ wurde ewig lange verschoben und seit einiger Zeit ist die Cover-Scheibe der Briten nun erhältlich. Das Def Leppard eh eine Band wo schon öfter mal ein Cover-Song aufgetaucht ist (Retro-Active), find ich das gar nicht mal so schlecht. Def Leppard haben sich ihrer Auswahl gar nicht arg vergriffen wie ich meine. Viel altes britisches Zeugs und das passt ja auch zur Band. Der Federhandschuh werfe ich Def Leppard gleich zum Beginn des Album hin, weil „20th Century Boy“ von T.Rex ist ja schön und gut, aber das Lied wurde einfach zu häufig gecovert und kommt einfach aus allen Körperöffnungen. „Rock On“ von David Essex find ich mal jetzt auf dem Album gar nicht mal so uninteressant. Leider hat sich der Song Live beim „Rock the Nations“-Auftritt als absoluter Downer erwiesen. Auch Redaktionsintern gehen die Meinungen auseinander, fragt unsere Psychobimbo mal nach diesem Song.
Aber ab „Hangin on the Telefon“ (Blondie aus dem Jahre 1978) geht es aufwärts mit „Yeah!“ und die CD macht Laune und überzeugt mich schon nach wenigen Durchläufen. Es bockt sich immer mehr diese CD zu hören, ob es jetzt gerade an dem schönen Wetter liegen mag? „Waterloo Sunset“ von den Kinks ist mit die Älteste Nummer hier und stammt aus dem Jahr 1967, der Song war ja auch schon auf dem „Best of-Album vertreten und dürfte bekannt sein. Ist aber ein lecker Liedchen.
Ich werde mir jetzt sparen auf jedes Lied einzeln einzugehen und picke mal meine Highlights aus „Yeah!“. Ich finde „No matter what“ von der Band Badfinger sehr geil, die Nummer passt sehr gut zu Def Leppard und braucht sich nicht hinter der Coverversion von Lillian Axe vor etlichen Jahren zu verstecken. Muss mir unbedingt mal das Original besorgen.
Für mich als Thin Lizzy-Liebhaber ist „Don´t believe a word“ von großem Interesse und die beiden Bands sind ja nicht so arg verschieden was die Gitarrenarbeit angeht. Was aber daran liegen mag das Thin Lizzy ein Großteil der 80ger Bands mit ihren unnachahmlichen doppelten Gitarrenläufen geprägt hatte. Lange Rede, kurzer Sinn Def Leppard haben sich mit ihrer Version von „Don´t Believe a word“ nicht ihren Kredit bei mir verspielt.
Def Leppard bewegen sich eh sehr dicht an den Original-Songs, soweit ich sie kenne und das auch beurteilen kann. Sind aber zu jeder Sekunde als Def Leppard indentifizierbar. So muss das bei einem Cover-Album sein, der Spirit der 70ger wird hier sehr gut rübertransportiert.
Ganz am Ende von „Yeah“ folgt noch eine Überraschung mit dem Faces-Song „Stay with Me“, hier singt nicht Joe Elliot, an dessen Leistung ich auf dem gesamten Album nix auszusetzen habe, sondern Gitarrist Phil Collen, der aber Spike von den Quireboys zum verwechseln ähnlich klingt. Es ist einfach unglaublich was dieser Mann für eine geniale Stimme hat und mich bei jedem erneuten Höhren des Songs zum schaudern bringt.
Alles in allem kann man „Yeah“ jeden Fan von Def Leppard (war doch logisch) und Liebhaber von Classic-Rock ans Herz legen und somit auch in den Einkaufswagen.
So liebe Def Leppard, aber die nächste Veröffentlichung wird dann aber wieder ein neues, tolles und kerniges Studioalbum, sind wir uns da einig?
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