Def Leppard - Adrenalize

7.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1992

Label
Mercury

Besetzung
Gesang: Joe Elliot
Gitarren. Phil Collen
Bass: Rick „Sav“ Savage
Schlagzeug: Rick Allen


Tracklist
1. Let´s get rocked
2. Heaven is
3. Make love like a Man
4. Tonight
5. White Lightning
6. Stand Up (Kick love into Motion)
7. Personal Prophecy
8. Have you ever needed someone so bad
9. I wanna touch u
10. Tear it down


Datum: 31.05.2004 - Autor Jörg
Nicht genug das Def Leppard den tragischen Tot ihres Gitarristen Steve Clark wegstecken mussten, so sahen sie sich auch vor die Aufgabe gestellt, dem wahrscheinlich besten Hardrock-Album aller Zeiten einen würdigen Nachfolger zur Seite zu stellen. Um es gleich vorweg zu nehmen, Def Leppard schafften es nicht „Hysteria“ zu übertreffen noch einen gleichwertigen Nachfolger zu schaffen. Was aber nicht heißen soll das „Adrenalize“ schlecht ist. An vorderster Stelle fehlt hier natürlich Gitarrist und Songschreiber Steve Clark, eben dessen Spiel den Sound der Band über Jahre prägte. Die Aufnahmen erledigten Def Leppardnoch als 4er Gruppe, und nahmen hinterher den Ex-Dio/Whitesnake-Klampfer Vivian Cambell in die Band. Im Studio stellt es ja eh kein Problem dar, 2 Gitarrenteile von nur einem Gitarristen aufnehmen zu lassen, von daher fällt es auch nicht weiter auf, das hier nur einer am Werk ist. Softer ist „Adrenalzie“ geworden und ein wenig poppiger. Schon der gute aber recht simple Opener „Let´s get rocked“ gibt die Richtung vor. Ohne Frage war die Platte ein Erfolg für die Band, aber in „Hysteria“-Dimensionen konnte man nicht vorstoßen. Ich war seinerzeit auch recht enttäuscht und wertete „Adrenalize“ als Flop. Ich brauchte einige Zeit um mit dem Album warm zu werden und kann sagen das es doch gelungen ist. Man darf sich nur nicht immer den Übermächtigen Vorläufer in Erinnerung rufen. Aber ein paar Totalausfälle befinden sich auf der CD, das letzte Lied „Tear it Down“ konnte ich über die Jahre nicht knacken und auch „Personal Prophecy“ ist nicht wirklich das Stück welches ich für ein Mix-Tape rauspicken würde. Im großen und ganzen aber ein recht solides Hardrock-Album, welches für mich auch das letzte Gescheite Def Leppard-Album darstellt. Hier gibt es auch wieder mal einen langen Song zu hören, „White Lightning“ ist dem verstorbenen Steve Clark gewidmet und der Höhepunkt auf dem Album.







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