Erscheinungsjahr
2004
Label
Demolition Records
Besetzung
Vocals: „Diamond Dave“ Lee Roth
Guitars: Brian Young
Guitars: Alex Gibson
Guitars: Jeremy Zuckermann
Bass: James LoMenzo
Drums: Ray Luzier
Drums: Gregg Bissonette
And More….
Tracklist
1. You got the blues, not me...
2. Made up my mind
3. Stay while the night is young
4. Shoo bop
5. She’s looking good
6. Soul kitchen
7. If 6 was 9
8. That Beatles tune
9. Medicine man
10. Let it all hang out
11. Thug pop
12. Act one
13. Ice cream man
14. Bad habits
Datum: 10.07.2006 - Autor Vince
Welchen Teufel hat mich wohl heute wieder geritten, als ich mir “Diamond Dave” von der ehemaligen “Van Halen” Legende “Dave Lee Roth” gekauft habe? Ich habe zwar jedes Album, aber so richtig klasse finde ich keines seiner Solo Ergüsse. „Dave“ ist auf jeden Fall ein phantastischer Sänger und an einer einzigartigen Stimme mangelt es ihm auch nicht, aber mit seinem Swing Rock wurde ich noch nie glücklich. „Diamond Dave“ ist ein Cover Album mit ein paar wenigen eigenen Songs. Natürlich hat sich der feine Herr hier grösstenteils den uralten Sachen gewidmet die mich leider kein Begriff sind. Swing hier, Swing da, zwischendurch mal ein Blues, na ja das ich leider nicht meine Welt, aber vielleicht helfen die 30 Franken etwas für den Renten Antritt von „Diamond Daverino“. Wenn man auf diesen Sound steht, wird man sicherlich seine Freunde an dieser Platte haben, die Songs hören sich ja ganz niedlich an, aber es ist halt überhaupt nicht das was ich mir vorgestellt habe. „She´s Lookin´Good“ ist ein netter Swinger, der Beat ist wirklich klasse und „Soul Kitchen“ würde perfekt in einen „Austin Powers“ Movie passen. „If 6 was 9“ stammt aus der Feder von Wunder Gitarrist „Jimmy Hendrix“, „Dave“ macht seine Sache gut, nur suckt der Song in meinen Augen. „Medicine Man“ ist dann endlich mal ein eigener Song, nur leider ist dieser Titel die reinste Katastrophe und man fragt sich was dieser Müll auf einem Album verloren hat. „Thug Pop“ gehört auch zum „Roth“ Material und hier gibt es das erste und auch letzte mal den typischen „DLR“ Hard Rock, mehr als passabel ist der Track aber nicht. Das dritte eigene Lied nennt sich „Act One“ ein überflüssiges Gewimmel und Geheule, oh my God wie schlecht. Mit „Ice Cream Man“ und „Bad Habits“ gibt es zum Abschluss nochmals netten Swing und damit wäre „Diamond Dave“ im wahrsten Sinne des Worten auch fertig. Wer auf Swing und „Frank Sinatra“ steht, der kann der Scheibe vielleicht noch etwas abgewinnen, für einen Hard Rock Fan erweist sich das Ganze aber als reinstes Desaster.