David Lee Roth - Crazy from the Heat
7.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1985
Label
Warner Brothers
Besetzung
David Lee Roth vocals
Edgar Winter keyboards, saxophones,
Eddie Martinez guitar
Willie Weeks bass
Brian Mann synthesizer
Sid McGinnis guitar
John Robinson drums
Sammy Figueroa percussion
Edgar Winter keyboards, saxophones,
Eddie Martinez guitar
Willie Weeks bass
Brian Mann synthesizer
Sid McGinnis guitar
John Robinson drums
Sammy Figueroa percussion
Tracklist
. Easy Street 3:45
2. Just A Gigolo/I Ain't Got Nobody 4:39
3. California Girls 2:50
4. Coconut Grove 2:52
2. Just A Gigolo/I Ain't Got Nobody 4:39
3. California Girls 2:50
4. Coconut Grove 2:52
Datum: 11.05.2007 - Autor Jörg
„Crazy from the Heat“ war der Tropfen der das Fass zum überlaufen brachte, hiernach explodierte das Pulverfass Van Halen endgültig. Die ganzen Songs auf diese Single sind alle im Swing/Big-Band-Style und sind alles lockere Coversongs von alten schmissigen Hits, zu denen schon 1985 der Opa seine Oma noch mal über die Tanzfläche schob.
Ich hätte zu gern die Blicke der Rockfans gesehen, als David Lee Roth das erst Mal diese Songs präsentierte und sich voller Stolz mit dem Ding brüstete.
Aber was auch immer der Ex-Van Halen-Frontman im Sinn hatte, er hatte Erfolg mit seinem Blödsinn. Man „Easy Street“ irgendwie noch recht nervig sein, so kommt „Just a Gigolo“ einfach nur witzig rüber. Kann aber auch sein, dass ich mit Roth einen Gigolo wie er im Buche steht im Hirn habe. Braungebrannt, gut gebaut und nix (oder nicht viel) im Kopf, so wird er für ein paar Dollars alternden Damen den Strandaufenthalt versüßen.
Genug der wirren Fantasien und kommen wir zu „Cafifornia Girls“, der Beach Boys-Coverversion und gleichzeitig der erste Megahit für David Lee Roth Solo. Mit einem quietschbunten und Tittengeschwängerten Videoclip wurde „California Girls“ in den USA ein Riesenhit, der Song ist ja in Kalifornien eh schon im Original eine echte Surferhymne. Ich mag die Umsetzung von David Lee Roth recht gern. Mit „Coconut Groove“ wird diese EP abgeschlossen und ist auch gar nicht mal so übel das Lied, ist ja eh nur ein recht kurzes, ruhiges Geplänkel.
Hier muss man mit Spaß und Humor ran gehen und irgendwie ist „Crazy from the Heat“ einfach nur völliger Blödsinn. Ein Beweis dass man den Leuten mit der richtigen Strategie alles andrehen kann. Aber diese 14 Minuten Entertainment, lies sicher den Dampf aus den Ohren von einem gewisser Brüderpaar schießen. Die ganze folgende Schlammschlacht, sieht meiner Meinung nach heutzutage aus wie eine schlechte Wrestling-Fehde, welche die Fans aber immer noch in 2 Lager spaltet. Ich find Hagar auch als Sänger geiler, kann aber auch mit David Lee Roth seinen Scheiben einen bunten Abend haben. Alles nur Spaß und Unterhaltung, genau wie diese 4 Songs hier.





