Darksun - The Dark Side

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2007

Label
metal heaven

Besetzung
Vocals & Guitars: Dani González
Guitars: Tino Hevia
Bass: Pedro Junquera
Drums: Rafa Yugueros
Piano/Keyboards: Victor Fernández

Tracklist
1. Invocation
2. The Dark Side
3. A Hero Reborn
4. Slaves Of Fear
5. Blood Brothers
6. Prisoners Of Fate
7. Echoes Of The Past
8. Elegy
9. Confrontation
10. Light Between The Darkness
11. Agony
12. Legend

Datum: 12.08.2007 - Autor Vince
Feinster Epic Metal wird von der Spanischen Band „Darksun“ präsentiert, auf ihrem dritten Longplayer „The Dark Side“ gibt es das erste Mal englische Vocals, vorher wurde Spanisch gerockt. Die Band ist übrigens aus dem Split von „Nothwind“ entstanden, falls der Name jemandem ein Begriff ist. Nun, vergessen wir die Vergangenheit und konzentrieren wir uns ganz auf ihren neuen Output „The Dark Side“. Mit 12 Songs im Gepäck versuchen „Darksun“ sich nun auch International einen Namen zu schaffen und wenn ich mir das Material so anhöre, könnte es ihnen durchaus gelingen ihre Fanschar zu vergrössern. Epic Metal, dazu gehört viel Bombast, schleppende Songs und am besten noch Fantasy Lyrics bis zum abwinken. Das Cover Design ist mal schon gut gelungen, so ist die wunderschöne Dame mit dem Schwert ein echter Blickfang. Auch in den anderen Punkten haben „Darksun“ viel zu bieten, sprich die Tracks sind bombastisch, sie sind phasenweise absolut schleppend und auch die gewünschten Fantasy Lyrics sind hier vorhanden. Nun gut, jetzt müssen nur noch die Songs so richtig einschlagen und dann haben wir hier alles was das Herz begehrt. So will ich nun etwas genauer auf das Liedergut zu sprechen kommen, welches hier ja reichlich vorhanden ist.

Nach dem klassischen Intro „Invocation“ beginnt das Album mit dem Opener und Titeltrack „The Dark Side“ welches an Bombast kaum zu übertreffen ist, das Gitarrenriff zu Beginn hört sich übrigens auch klasse an. Mit viel Keyboard Power wird „A Hero Reborn“ eingeläutet, man variiert zwischen schnellen Parts und schleppenden, die Mischung macht es hier aus, klasse Track mit einem schönen Refrain. Wenn man das Album als ganzes betrachtet kann man übrigens auch einen Progressiven Touch nicht leugnen, die Spanier präsentieren sich phasenweise sehr verspielt. „Slaves of Fear“ beginnt mit einem heavy Riff, die Drum Arbeit von „Rafa Yugueros“ gefällt mir hierbei sehr gut, mit den Keyboard hätte man für meinen Geschmack etwas zaghafter umgehen können, hört sich phasenweise nach „Stratovarius“ oder „Rhapsody“ an und das muss nun wirklich nicht sein. „Blood Btothers“ ist einer der Titel die man gut und gerne als Epic Progressive Metal bezeichnen kann, ein wirklich gutes Lied welches viele Fassetten bietet. Mit „Prisoners of Fate“ wird es dann eine Spur härter, anfügen muss ich hier das „Rage“ Sänger „Peavy Wagner“ hier im Duett mit „Dani Gonzalez“ zu Gange ist. Man erinnere sich daran das „Darksun“ auf dem letzten „Rage“ Werk mitwirkten und zwar bei der spanischen Version von „Fullmoon“. Zum Abschluss liefern die Spanier mit „Elegy“ einen Dreiteiler der aus „Confrontation“, „Light Between the Darkness“ und „Agony“ besteht, ein wirklich starker Epos der keine Wünsche offen lässt. Ganz fertig ist die Scheibe aber trotzdem noch nicht, „Legend“ macht nämlich das Finish. Nun, „The Dark Side“ gefällt mir eigentlich sehr gut und der Sound wird „Epic Metal“ mehr als gerecht. Lange könnte ich mir solche Musik zwar nicht anhören aber für gewisse Stunden ideal und musikalisch haben die Jungs wirklich etwas auf dem Kasten. Wer auf Fantasy Metal steht und es gerne bombastisch hat, sollte hier wirklich zugreifen.



Release: 21.September 2007

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