Dan Reed Network - In Heat

9.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1991

Label
Mercury/Phonogram

Besetzung
Vocals background vocals, acoustic guitars, electrorhythm guitars, acoustic piano: Dan Reed
Keyboards: Blake Sakamoto
Bass: Melvin Brannon
Guitar: Brion James
Drums: Dan Pred

Tracklist
1. Baby Now I
2. Blame it on the Moon
3. Mix it Up
4. The Heat
5. Let it Go
6. Love don’t work that Way
7. Money
8. Chill Out
9. Life is Sex
10. The Salt of Joy
11. Take my Hand
12. The Lonely Sun
13. Thy will be Done
14. Wake Up
15. Long Way to go

Datum: 22.07.2007 - Autor Vince
Um „Dan Reed Network“ blieb es Jahrelang ruhig bis man ihn auf dem kürzlich erschienenen „Voices of Rock“ Projekt wieder einmal hören konnte. Sein letztes Studio Album ist sage und schreibe schon 16 Jahre alt. Das Teil nennt sich „The Heat“ und ist im Vergleich zum kommerziell erfolgreichen Output „Slam“ ein wirklich starkes Album. Mit „Slam“ welches in den Staaten gut abgeräumt hat, konnte ich weder damals noch heute viel anfangen, mit „In Heat“ hat „Dan Reed“ meiner Meinung nach aber endlich seinen Stil so unter Dach und Fach gebracht das sie vollumfänglich zum Ausdruck kommt. Seine Musik kann man als Funk AOR Rock bezeichnen, wobei der Halb Indianer sehr viel Wert auf tolle Melodien legt. Bei „Slam“ fehlte mir das aber hier stimmt einfach alles. Angefangen beim frechen Opener „Baby Now I“ startet „Dan Reed“ ein Feuerwerk an Catchy und Groove lastigen Songs die unter die Haut gehen. „Blame it on the Moon“, „Mix it up“, „The Heat“ knallen derart geil rein das man sich wirklich fragt warum die Platte in den Staaten kein Erfolg wurde und das Label mit der Promotion aufhörte. Komischerweise war „In Heat“ in England sehr erfolgreich und verkaufte sich dort besser als seine Vorgänger Platten. Komisch ist das eigentlich nicht, denn die Amis sind ja sowieso einwenig strange, so ist es nicht das erste Mal das ein viel besseres Album den Vorgänger nicht toppen konnte. Mit „Let it Go“ liefert uns „Dan Reed Network“ dann eine tolle und sehr sinnliche Ballade die man eigentlich als Hit hätte pushen können, aber das Glück stand leider nicht lange auf seiner Seite. N Bissl Funk Rock gefällig? „Love Don’t work that Way“ fetzt locker flockig los und kann es bacchantisch mit dem besten Material von „Extreme“ aufnehmen. Als ob er es gewusst hat dass dies sein letztes Studio Album sein würde, hat „Dan Reed“ nicht weniger als 15 Songs auf „In Heat“ gepackt. Das Album ist innovativ, rockig, funkig, catchy, genial und einfach nur geil. Wer sich „Slam“ gekauft hat und damals bitter enttäuscht wurde, sollte sich mal „In Heat“ anhören, die Platte ist wirklich brillant. So bleibt zu hoffen das die Arbeit an „Voices of Rock“ den Meister dazu bewegen wird in Sachen Musik wieder aktiv zu werden, es wäre wirklich zu wünschen, ansonsten hat er mit „In Heat“ ein Zeitloses Album erschaffen welches man auch noch in 20 Jahren lieben kann.





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