Da Vinci - Same

9.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2006

Label
MTM

Besetzung
Gesang: Robert Aass
Gitarre: Gunnar Westlie
Keyboard: Dag Selboskar
Bass: Bjorn Boge
Schlagzeug: Jasle Maloy

Tracklist
1.Lookin´for Love
2.Dreamin´
3.Tarqunia
4.Cornia
5.Look at me now (Intro)
6.Look at me Now
7.Forever in my Heart
8.She´s A He
9.Young Desperado
10.Light my Fire-Live Studio Versionb
11.Ain´t no Goodbye (Bonus Track)

Datum: 13.05.2006 - Autor Jörg
In der MTM-Classix-Reihe wird Ende Mai wieder ein echter Leckerbissen ausgegraben und den Fans und Sammlern zum erschwinglichen Preis erneut zugänglich gemacht.

1987 haben in Oslo/Norwegen fünf Kids den Wunsch nach einer Band, die wurde auch in die Tat umgesetzt und herauskamen dabei Da Vinci. Die Gruppe wurde bald von Polygramm Records gesignt und zügig wurde das Debüt fertig gestellt. Der kernig-spritzige AOR/Melodik-Rock von Da Vinic lässt mein Kennerohr sofort auf Empfang gehen, denn schon der Opener „Looking for Love“ kommt äußerst smooth aus den Boxen und will sich einnisten. Wobei ich festgestellt haben, dass der Opener noch mit der schwächste Song auf dem Debüt von Da Vinci ist. Es kommt noch dicker und geiler wenn die CD weiter läuft.

Eine genialen Mix aus Treat, Bad Habbit oder Dalton legen die Norweger und hier ins Nest. Da Vinci sind eine echte Perle der Skandi-Melodik-Rock-Szene und ich verneige mein Haupt in Richtung Süden, um den Leuten von MTM zu danken, das sie diese Perle wieder neu aufgelegt haben. „Dreamin“ kommt mit einer Intensität aus den Boxen geschossen das mir eine Gänsehaut über den ganzen Körper fährt. Das ist der Stoff für den ich sterben würde, schönes Riff, geile Hookline, toller Keyboard-Einsatz –nicht zu viel und nicht zu wenig und Chöre die das Herz schneller schlagen lassen. Großartiges haben Da Vinci hier Ende der 80ger Jahre geleistet und das Album muss jeder Fan haben, der sich auch nur Ansatzweise für diese Musik begeistern kann.

Natürlich wurde der Sound remastert, aufgepeppt aber nicht verfälscht, hier regiert das 80ger Feeling pur. Das Album verfügt über ein paar echte Überflieger-Songs, welche ich hier mal einzeln erwähnen möchte. Da wären ganz vorne mit dabei, die verspielte Ballade „Tarquinia“ wo es einem echt die Kehle vor Begeisterung zuschnürt. Danach legen Da Vince mit „Cornina“ eine Hymen an eine Dame hin die mich vor Begeisterung aus den Socken haut. Es wird sicher nicht über Corina Taylor gesungen, aber wenn diese Dame wirklich existiert hatte, muss sie einen ähnlichen Eindruck hinterlassen haben wie unser Sleaze-Girl seinerzeit.

„She´s A He“ kommt mit einen Burner-Riff daher, das dem Höher die Tränen in die Augen schießen, großartiger Song sowieso. Auch die Solo-Sachen welche Gunnar Westlie in dem Song immer wieder abschießt sind Waffenschein-Pflichtig. Den Vogel, im positiven Sinne, schießen DaVinci dann mit dem Mega-Song „Young Desperado“ ab, ein Lied wie man es nur alle paar Jahre zu hören bekommt und sicher zu den großen Meisterwerken der AOR-Kunst gehören. Ruhiger, schöner Anfang mit Keyboard-Klängen und dann kommt der mehrstimmige Refrain, echt großes Kino für die Ohren. Zum Heulen Schön diese Ballade, da brauch Mann (oder Frau) sich nicht schämen, wenn dann die restliche Band einsetzt, greift man zum Taschentuch.

Mit dem Bonustrack "Ain´t no Goodbye" wurde ein zusätzliche Runde für diesen Klassiker hinzugefügt.

Wenn euch das alles nicht zum Kauf von der ersten DaVinci überzeugt hat, dann müsst ihr bis Ende Mai warten und das Album selber im Laden antesten. Es gibt aber keinen Grund diese CD nicht zu kaufen.







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