Cruel Hand - Prying Eyes
7.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2008
Label
Bridge Nine
Besetzung
Gesang: Chris Linkovich
Gitarre: Nate Manning
Gitarre:Cam Foley
Bass: Seger Dailey
Schlagzeug: Jeremy Breau
Gitarre: Nate Manning
Gitarre:Cam Foley
Bass: Seger Dailey
Schlagzeug: Jeremy Breau
Tracklist
1. Above and below
2. Dead Weight
3. Life in Shambles
4. Begin Descension
5. Motions that Lie
6. Hounds
7. Damaged Gods
8. Heart Failure
9. No known Graves
10. Prying Eyes
11. House Arrest
12. Wisdom Pain
2. Dead Weight
3. Life in Shambles
4. Begin Descension
5. Motions that Lie
6. Hounds
7. Damaged Gods
8. Heart Failure
9. No known Graves
10. Prying Eyes
11. House Arrest
12. Wisdom Pain
Datum: 28.10.2008 - Autor Jörg
Cruel Hand stammen aus dem US-Bundestaat Maine, der ja durch den Schriftsteller Stephen King fast jedem irgendwie ein Begriff sein sollte. Als Side-Projekt der Punkband Outbreak gegründet, nach einigem Stühlerücken oder einfach Positionstausch innerhalb des Line-Up nun fertig und als vollwertige Band unterwegs.
Schaut man sich das Cover von „Prying Eyes“ an, so kommen mir sofort irgendwelche Gedanken an Stonerrock oder Hippie-70ties-Fussel-Bart-Bands. Doch Kommando zurück hier haben wir es mit einer richtig coolen Hardcore-Band zu tun. Cruel Hand sind Old-School ohne Ende und spielen eine Mucke welche Fans von Cro-Mags. Agnostic Front oder alten Sick of It All so richtig gut munden werden. Kaum Metaleinschübe und viel Punk. Ältere Semester werden sich an die Bands und Scheiben erinnern welche in den 80ger und Frühneunzigern herauskamen und die Metal und Hardcore-Communitys noch untereinander mehr Berührungsängste hatten wie heute. In beiden Genres gibt es ja immer noch die Szene-Wächter, denen der Cross-Over nicht passt. Diese Leute, wohl eher nicht die Heavys, haben mit Cruel Hand, dann eine Scheibe welche sie ohne Kompromisse zufrieden stellen wird. Geile Abgehnummern wie „Motions that Lie“ (obwohl hier auch ein cooler Downbeat zu finden ist) oder „Dead Weight“ machen Spaß und sind volle Pulle Pit-Tauglich. Egal ob Iro-Punk, OI-Glatze oder Hardcorler mit Jogginghose hier hauen eich Cruel Hand eine amtlich Lasche.
Die Songs haben selten eine länger Spieldauer als wie 3 Minuten und die Scheibe plättet einem so richtig. Mir kommen da Erinnerungen, als man noch mit Kutte zu Songs von Agnostic Front, SOD oder Gang Green in seiner Stamdisco abfeierte und sich dummes Gegaffe der Manotrue-Fans gefallen lassen musste.
Auch wenn im Info ein wenig von Metaleinflüssen, speziell Metallica, geschrieben wird sind diese minimal und wirken sich höchsten in dem ein oder anderen kurzen Gitarrensoli aus. Das dauert aber selten länger als man braucht um das verschwitzte T-Shirt in die Ecke zu feuern, nur um dann mit freiem Oberkörper den nächsten Moshpit zu „Heart Failure“ zu starten.
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