Erscheinungsjahr
2007
Label
metal heaven
Besetzung
Vocals: Ian Parry
Guitars: Henk van der Laars
Drums: Ivar de Graaf
Keyboards: Joshua Dutrieux
Guests:
Guitar: Lou St. Paul
Vocals: Rosita Abbink
Vocals: Erna auf der Haar
Speakings: Kyrah Dutrieux
Choir: Judith Rijnveld
Guitar: Niels Vejylt
Bass: Marcel van der Zwam
Tracklist
1. A Sign Of The Times
2. Nowhere Fast
3. Neverland
4. Shadows
5. Exodus
6. Made In Heaven
7. Let The Wind Carry You Home
8. Enigma
9. Mastermind
10. Path Of Destruction
11. Children Of Tomorrow
Datum: 18.07.2007 - Autor Vince
Das „Consortium Project“ aus den Niederlanden geht mit Children of Tomorrow“ bereits in die vierte Runde. Progressive Rock Kenner werden unlängst ihre Fühler nach den früheren Alben ausgestreckt haben, so hat Ex „Vengeance“ und „Elegy“ Sänger doch schon seit Anbeginn der Zeit ein Gespür für Bombastischen Prog. Wer einen Blick auf die Besetzung wirft, merkt schnell dass sich hier zahlreiche Stars der Niederländischen Rock/Metal Szene versammelt haben um gemeinsam ein kleines Meisterwerk zu fabrizieren. Die Scheibe ist in der Tat nicht schlecht, so hört sich das Ganze wie eine Rock Oper an, aber im Gegensatz zu dem „Genius“ Projekt, haltet es was es verspricht. Natürlich braucht „Children of Tomorrow“ wie alle guten Progressive Alben eine gewisse Zeit um richtig verstanden zu werden, so behagen beim ersten Durchlauf gerade mal drei, vier Songs wie z.B. der bombastische Opener „A Sign of the Times“ oder das schöne „Shadows“. Je mehr das man die Platte hört, desto mehr versteht man was die zahlreichen Musiker hier vermitteln wollen. Die auf den ersten Blick nicht sehr eingängigen Songs verwandeln sich nach einer Zeit wie die Puppe in einen Schmetterling, bestes Beispiel hier für wäre „Exodus“ sowie „Made of Heaven. Ich persönlich stehe mehr auf die famose Stimme von „Ian Parry“ als auf die langatmige Prog Songs denen man viel Zeit widmen muss. Nichtsdestotrotz ist das Album auch für einen Hard Rock Fan hörbar, da die Chöre äusserst Catchy und wie schon mehrfach erwähnt bombastisch sind. „Children of Tomorrow“ muss man empfählen, allerdings sollte die Platte vorher mal angetestet werden, ein Kauf lohnt sich allerdings schon, alleine wegen dem Ausnahme Sänger „Ian Parry“! Als Anspieltipp empfähle ich übrigens zauberhafte Ballade „Let the wind carry you Home“