China - Go all the Way

7.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1991

Label
Vertigo

Besetzung
Gesang: Eric St. Michaels
Gitarre:Freddy Laurence
Gitarre: Claudio Matteo
Bass: Brian Kofmehl
Schlagzeug: John Dommen

Tracklist
1. Pictures of You 4:58
2. Medicine Man intro 0:26
3. Medicine Man 4:02
4. Slow Dancing in Hell 5:01
5. She Did a Real Good Job 4:06
6. So Damn Easy 5:11
7. Lost Gardens 0:44
8. Shake Your Cages 4:23
9. Go All the Way 5:09
10. Don't Let In the Night 4:29
11. In Love Again 4:27
12. Face to the Wind 0:57
13. In Trouble With Angels 4:02
14. Life Keeps Moving On 5:02
15. You've Got Me 5:16

Datum: 29.03.2006 - Autor Jörg
Nach der erfolgreichen Scheibe „Sign in the Sky“ legen China 1991 den dritten Longplayer nach und präsentieren ihren Fans auch einen neuen Sänger. Auf den Vorgängern sang noch Patrik Mason und der wurde durch den Ami Eric St. Michaels ersetzt. Auch ein wenig vom Bombast haben die Schweizer auf „Go all the Way“ über Bord geworfen. Schon der Opener „Pictures of You“ klingt dreckiger als alles was auf „Sign in the Sky“ zu finden war. Viele Leute mochten aber diesen bombastisch produzierten Sound und taten sich Anfangs etwas schwer mit dem neuen Gesicht von China. In wie weit „Go all the Way“ den Erfolg des Vorgängers erreichen konnte, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich gebe hier offen und ehrlich zu, dass ich bis vor Wochen „Go all the way“ noch nie vorher gehört habe. Ich habe öfter von Leuten gehört, das China dreckiger und härter rocken und so weiter.

Ich finde aber das diese dritte Scheibe gar nicht so viel anders ist wie sein prominentes Vorgänger-Album. Allerdings sank der Stern von China ja leider schon ab dieser Veröffentlichung, denn so richtig viel reißen konnten die Fünfe ja nicht mehr.

Schade, denn das Album überzeugt über seine komplette, wenn auch recht lange Spielzeit. Das ist schon was wert, wenn ein gut 60 Minuten langes Album am Stück überzeugt. Lückenfüller sind hier eigentlich Fehlanzeige und der Sänger Eric setzt sich prima in Szene und lässt keinen Zweifel daran dass man eine gute Wahl getroffen hatte. China haben hier einen Song mit einen der coolsten Songtitel ever veröffentlicht, die Rede ist von „Slow dancing in Hell“. Allein den Titel finde ich cool as shit, und der Song geht auch gut ins Ohr und lässt einen beim Solo so richtig erschaudern.

Das auf dem Fuße folgende Stück „She did a real good job“ lässt Raum für Spekulationen zu, welchen Job die Dame denn so herausragend erledigt hatte. Ohne Frage ein weiteres Highlight auf diesem Album. Weitere richtig coole Songs sind für mich noch „Shake your Cages“ und „Face to the Wind“. Oder zieht euch einfach mal das kurze Intrumental "Lost Gardens" rein, da kommt sofort gute Laune auf. Aber wie ich weiter oben schon erwähnte sind hier alles Songs gut und keiner fällt aus dem Rahmen.

Wer diese China-CD noch nicht kennt, sollte versäumtes bald nachholen. Ich habe es nicht bereut, als ich den Tipp eines Kumpels aus Österreich beherzigte und dieses Album ancheckte. Danke noch mal dafür, es hat sich gelohnt und ich wurde nicht enttäuscht. Diese Scheibe ist kaum schwächer als wie „Sign in the Sky“ und an dem Album müssen sich China messen lassen. unverständlich, warum China nicht an ihre alten Erfolge anknüpfen konnten. "Go all the Way" hatte alles was ein gutes Hardrock-Album brauchte, oder lag es an fehlender grossflächiger Unterstützung durch Videoclips?















last.fm Player


TOP-NEWS
Interview: Voodoo Six


RANDOM REVIEWS