Chariot 2 - The Warrior

6.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2004

Label
Majetic Rock

Besetzung
Gesang, Gitarre: Pete Franklin
Gitarre: Scott Biaggi
Bass: John Smith
Schlagzeug:Jeff Braithwaite

Tracklist
1.Love or leave me
2.Take your hands of me
3.Don´t forget
4.Run with the Pack
5.Warriors
6.When the Moon shines
7.Power Games
8.Horizons
9.Evil Eye
10.Vigilante

Datum: 27.07.2004 - Autor Jörg
Eine weitere Wiederveröffentlichung einer NWOBHM-Band die sicher kaum einer auf der Rechnung hatte. Ich muss auch gestehen, das mir die Band auch nichts weiter sagte, außer das Cover von „The Warrior“ kam mir irgendwie bekannt vor. Der Sound der Engländer ist typisch für die Zeit und ist nicht viel schlechter als andere Bands die damals den Anschluss an die Speerspitze der Szene, also an Bands wie Saxon, Iron Maiden, Raven und andere nicht schafften. Das Album erschien im Original 1983 und ist daher eher der 2ten Welle der NWOBHM zuzuordnen. Mit informativen Liner-Notes versehen kommt „The Warrior“ gut bestückt daher, Texte gibt es leider nicht. Der Sound ist für so eine in die Jahre gekommene Scheibe, doch sehr amtlich, hier wurde sicher ein wenig remastert.

Die Songs auf „The Warrior“ sind teilweise richtig gute Stücke und brauchen sich vor anderen Hymnen von Bands wie Holocaust, Savage oder Tokyo Blade nicht verstecken. Das einzige was ich ein wenig schade finde ist, das Chariot das Anfangsniveau nicht über das gesamte Album halten können. Mit fortschreitender Spielzeit schleicht sich doch ein wenig Langweile ein und man beginnt schon mal den ein oder anderen Track zu überspringen. Auf der anderen Seite gibt es hier mit „The Moon shines“ einen richtigen Hit zu entdecken, allerdings ist das auch nicht unbedingt ein großer Kaufanreiz.

Die Wiederveröffentlichung von Chariots „The Warrior“ wird sicher eher die Sammler und Die-Hard-Fans der NWOBHM glücklich machen, allen anderen wird der Sound wohl eher zu altbacken klingen. Chariot teilen das Los von vielen anderen englischen Bands, die ein wenig zu spät am Start waren und wurden von der Speed-Metal-Welle aus den USA überrollt.







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