Erscheinungsjahr
2008
Label
Non Stop Music Records
Besetzung
Vocals & Violin: Gelgia C.
Guitars: Mirjam G.
Bass: Oli S.
Drums: Dani T.
Tracklist
1. Jaded
2. White Pain
3. The Dead Rose
4. Should I
5. Shut Up
6. Wasteland
7. Dirge For The Doomed
8. Dreams
9. Überdimensional
8. Twilight
9. System Error
Datum: 14.02.2008 - Autor Vince
„Cell Division“ aus der Schweiz liefern mit „Chymeia“ ihr bereits fünftes Album. Stiltechnisch bewegt sich die Band zwischen Dark Rock und Gothic. Die beiden wunderschönen Damen „Glegia“ am Gesang und „Mirjam“ an der Gitarre sind für uns Männer natürlich gleich ein echter Eye Catcher. Dabei wollen wir natürlich nicht die Herren „Oli S. am Bass und „Dani T.“ an den Drums vergessen die hier ebenfalls einen guten Job machen. Auffällig ist aber als erstes die wunderbare und kräftige Stimme von „Glegia“ und der super produzierte Sound von „Chymeia“. Ich persönlich höre mir praktisch keine Musik mehr an aus diesem Sektor, wobei die Klänge von „Cell Division“ sehr erfrischend wirken. Die Band überzeugt hier mit wunderschönen Melodien die natürlich mit einem düsteren Touch unterlegt sind, absolut Gothic Party taugliche Tanzmusik die aber doch viel mehr darstellt. So gefällt mir das Dark Wave lastige „The Dead Rose“ doch sehr gut obwohl es genau so ein Titel ist bei dem an Partys im Dynamo oder im Abart getanzt werden könnte. Mit „Jaded“, „White Pain“ und vor allem „Should I“ liefern „Cell Division“ aber durchaus starkes Material welches sich jemand anhören kann der mit der Dark Szene überhaupt nichts am Hut hat. Der zauberhafte Chorus bei „Should I“ zum Beispiel lässt mir die Haare zu Berge stehen, unglaublich gefühlsvoll gesungen von „Gelgia“. Leser unseres Magz werden wohl eher kaum auf solche Musik stehen, aber wer das zwischendurch mal gerne hat dem empfähle ich „Chymeia“ denn die Band hat hier wirklich grossartiges geleistet. Mit Titel im Gepäck wie „Shut up“ oder „Dreams“ sollte der Werdegang der Kapelle doch sehr beschleunigt werden. Klasse Produktion, Killer Songs und eine Band die auf dem höchsten Stand agiert, was will man mehr?