Cavalera Conspiracy - Inflikted
8.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2008
Label
Roadrunner Records
Besetzung
Gesang und Gitarre – Max Cavalera
Schlagzeug – Ig(g)or Cavalera
Gitarre – Marc Rizzo
Bass – Joe Duplantier
Schlagzeug – Ig(g)or Cavalera
Gitarre – Marc Rizzo
Bass – Joe Duplantier
Tracklist
1. Inflikted
2. Sanctuary
3. Terrorize
4. Black Ark
5. Ultra-Violent
6. Hex
7. The Doom Of All Fires
8. Bloodbrawl
9. Nevertrust
10. Hearts Of Darkness
11. Must Kill
2. Sanctuary
3. Terrorize
4. Black Ark
5. Ultra-Violent
6. Hex
7. The Doom Of All Fires
8. Bloodbrawl
9. Nevertrust
10. Hearts Of Darkness
11. Must Kill
Datum: 03.04.2008 - Autor Psychobimbo
Natürlich ist Igors (oder Iggor wie er sich heute nennt) Drumming nicht sonderlich anders als das der Soulfly Schlagzeuger und im Grunde könnte man dies hier auch als Soulfly Scheibe betiteln, wenn nicht doch der magische Hauch dieser Zusammenkunft einen mit knüppelharter Faust durch die nächste Stahlbetonwand rammen würde.
Man ist hier näher an „Chaos A.D.“ dran und nerviges Ethno- und Worldmusic geklopfe hat man glücklicherweise so gut wie komplett außen vor gelassen. Fernab von irgendwelchen Nu-Metal oder gar Metalcore Sauereien wird hier die Thrashmetalaxt geschwungen als ginge darum einen Wald voller Mammutbäume zu fällen und doch wirkt hier nichts angestaubt oder mit dem Brecheisen erzwungen. Vielmehr merkt man den Cavaleras wieder die Freude und Frische am gemeinsamen Musizieren an.
Das Rad wird nicht neu erfunden und man glaubt natürlich das man das eine oder andere Element schon mal in den 90ern vernommen zu haben aber darum geht es bei „Inflikted“ auch nicht. Hier geht es rein um die Abrissbirne und das Statement das man die Aufholjagt an die Spitze der Hart und Härter Szene aufgenommen hat. Man muss kein Hellseher sein das diese Scheibe eine Einladung und Herausforderung an die anderen Sepulturaheinis ist. Und wenn man sich vor Augen (und Ohren) hält was schon die Hälfte der legendären Sepultura wieder zu schaffen imstande ist, dann ist es nur noch eine Frage der Zeit bis das Friedensangebot incl. hartmetallischer Friedenspfeife bei Rastalocke Max eintrudeln wird.
Auch wenn das Hardcore- und Metalgerödel auf „Inflikted“ relativ kurz anmutet, so sollte sich jeder Freund des Brutal-Metals und sogar Deathmetal Maniacs dazu berufen fühlen zu Nackenbrechern wie „Sanctuary“, „Nevertrust“ oder „Bloodbrawl“ eifrig die Birne zu schütteln. Mit „Inflikted“, welches keinen nennenswerten Aussetzer zu verzeichnen hat, stehen die Zeichen auf Sturm und die wieder erstarkten Könige von Slayer dürfen sich ebenfalls warm anziehen, wollen sie von ihren alten Kontrahenten nicht doch noch überholt werden. Loser wie Machine Head oder Fear Factory hat man eh mit einem Handstreich locker links überholt.
Ob man sich jetzt an der Berechenbarkeit dieser „Konspiration“ stört oder man es für gewöhnlich auch etwas abwechslungsreicher mag, an „Inflikted“ gibt es kein sich Scheiden der Geister.




