Erscheinungsjahr
1989
Label
EMI
Besetzung
Gesang: Joe Ellis
Gitarre:Takashi „Jam“ O´hasi
Bass: Yasuhiro “Butch” Hatae
Schlagzeug: Randy Meers
Tracklist
1. Shotgun Sally
2. Nine Lives (save me)
3. Her Monkey
4. Whip it out
5. Long, long way frome home
6. Coast to coast
7. Every Sunrise
8. Evil angel
9. Bad Boys are back
10. Judas Kiss
11. Heaven on a Heartbeat
Datum: 25.05.2004 - Autor Jörg
Cats in Boots gehören wohl eher zu den unbekannteren Bands des Sleazerocks, wenn selbst anerkannte Spezialisten wie der Vince nur noch Ratlosigkeit bei Erwähnung des Bandnamen übrig haben. Ich habe die Band auch eher durch einen Zufall entdeckt. In einem Elektronik-Markt in meiner früheren Heimatstadt gab es so um 1990 einen riesigen Vinylausverkauf, weil die CD startete ihren großflächigen Siegeszug in die Stereoanlagen der Musikfans auf der ganzen Welt. Dementsprechend wurde das komplette Programm an Schallplatten des Geschäfts in Kartons gepackt und für 1-4 DM verramscht. Hier schlug meine große Stunde, ich kaufte dort fast alles was irgendwie nach Metal oder Hardrock aussah. Unter anderem viel mir auch die Scheibe von CATS IN BOOTS in die Hände, und ich muss sagen das ich selten so einen Knüller aus Wühlkisten gezogen habe. Ein räudiges Album, so wie es sich gehört haben die Katzen hier abgeliefert. Aber nix mit Schmusekatze, hier werden von der ersten bis zu letzten Sekunde die Krallen ausgefahren. Selbst bei dem ruhigerem Stück „Every Sunrise“ kratzt man eher am Ohr des Hörers, als wie man es ihm schmeichelt. Die Stimme von Joel Ellis ist genau nach meinem Geschmack, nicht schön sondern: GEIL UND LAUT. Meist jault er wie ein räudiger Straßenkater durch seine Botschaften von Lederjacken, Sex, Alkohol und wilden Frauen. Teilweise überschlägt er sich förmlich beim Singen, wenn ich ehrlich bin schreit er ja fast die ganze Zeit. Die Musik steht dem in nichts nach, hier wird Tempo gemacht, Punkeinflüsse sind genauso herauszuhören wie Led Zeppelin oder Aerosmith. Volles Rohr Power, ungeschliffen bis zum geht nicht mehr Zum ersten Stück „Shotgun Sally“ wurde sogar ein Video-Clip gedreht, mit einer scharfen Mieze als Sally. Der Song hat es in Sich allein der Coole Part mit „I`m callin´911 for emergency, Sally ´s on the loose, It´s a defcon 3” ist pures Sleazeklischee aber so soll das auch sein. „Long, Long way from home“ hat einen Monsterrefrain zu bieten er geht textlich in die Richtung von “Fallen Angel”, bekannter Song der Band Poison, nur etwas düsterer. Einziges Problem war hier, wieder mal, an die CD zu kommen, doch seit ca. 2 Monaten bin ich stolzer Besitzer der CD. Um noch mal zu zitieren „ Com´ on Sally! You makin my live a wreck“