Carptree - Man made Machine

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2005

Label
Inside out/SPV

Besetzung
Vocals: Niclas Flinck
Piano, Keyboards, Vocoder, Theremin: Carl Westholm


Tracklist
1. Titans clash agressively to keep an Even score
2. Sunshine Waters
3. The Weaking Sound
4. Tilting the Scales
5. The Man you just Became
6. Man made Machine
7. Burn to something New
8. In the Centre of an Empty
9. The Recipe
10. This is Home

Datum: 23.08.2005 - Autor Vince
Wer es gerne etwas duster und progressive hat wird das neue Album von “Carptree” sicherlich lieben lernen. Die Schweden legen mit „Made made Machine“ ihr drittes Album aufs Tablett, welches mit monströsen Melodien und ordentlich viel Dunkelheit geschmückt ist. Die Stimme von „Niclas Flinck“ erinnert unweigerlich an „Marillion“ oder besser gesagt an ihren ehemaligen Sänger „Fish“, die Musik der Bands lassen sich allerdings in keinster weise miteinander vergleichen. „Man made Machine“ ist ein sehr idyllisches aber auch sehr düsteres Werk, man hat phasenweise das Gefühl die Band hat hier Songs für einen Psycho Movie geschrieben. Man höre sich zum Beispiel mal den Titel „Tilting the Scales“ an, sicherlich nicht die richtige Musik für einen Selbstmordgefährdeten da die Stimmung unglaublich melancholisch auf den Hörer wirkt. Der Progressive Faktor der Band steht natürlich im Vordergrund, „Carptree“ spielen zwar sehr ruhige Musik, aber sehr verspielt und abwechslungsreich. „Tilting the Scales“ gefällt mir sehr gut, die Melodie sowie die Tempo Wechsel sind den Schweden hierbei sehr gut gelungen. Was sehr schnell auffällt ist das Piano Spiel von „Carl Westholm“ das dem Sound die richtige Würze verleiht. Wie bei jedem guten Progressive Album, braucht man auch bei „Man made Machine“ jede Menge Zeit um mit den komplizierten Songs „eins“ zu werden, wenn man sich „The Man you just Became“ oder den Titeltrack anhört merkt man aber doch sehr schnell das man es hier mit einer Erstklassigen Truppe zu tun hat. Dieses Album lege ich allen Prog Liebhabern mit einem Flair für das Dunkle ans Herzen, „Niclas Flinck“ und „Carl Westholm“ beweisen ein magistales Gefühl für das Melancholische.







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